Ob die Kinder noch an den Weihnachtsmann oder das Christkind glauben oder nicht. Die Weihnachtsfilme um die Legenden und um das Weihnachtsfest begeistern jedes Jahr die ganze Familie. Bei dieser Sammlung der schönsten Weihnachtsfilme für Kinder ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei.

Eine Weihnachtsgeschichte

Es gibt zahlreiche Verfilmungen des Klassikers „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens. Zwei davon sind speziell für ein jüngeres Publikum gemacht.

"Die Muppets-Weihnachtsgeschichte"
„Die Muppets-Weihnachtsgeschichte“
© Foto: Buena Vista

„Die Muppets-Weihnachtsgeschichte“ überträgt die Erzählung um Ebenezer Scrooge ins Muppets-Universum. Es geht um den griesgrämigen, geizigen Weihnachtshasser Scrooge, der von drei Geistern heimgesucht wird, die ihm zeigen, was Weihnachten wirklich bedeutet. Berühmte Muppet-Figuren wie Miss Piggy und Kermit spielen die Nebenrollen, während Schauspieler Michael Caine die Hauptrolle des Scrooge verkörpert.

Auch Disney hat 2009 eine Verfilmung des Klassikers herausgebracht. In der animierten „Disneys Eine Weinhnachtsgeschichte“ spielt und spricht Jim Carrey sowohl den Ebenezer Scrooge als auch die drei Geister. Während die Muppet-Verfilmung keine Altersbeschränkung hat, ist die Disney-Version ab 12 Jahren freigegeben.

Der Grinch (“How the Grinch stole Christmas“)

Der Grinch, ein grünes, meist schlechtgelauntes und äußerst tollpatschiges Fabelwesen, hasst Weihnachten aufgrund schlechter Erfahrungen in seiner Kindheit. Deshalb versucht er das Weihnachtsfest zu sabotieren.

Die US-amerikanische Fantasykomödie mit Jim Carrey aus dem Jahr 2000 basiert auf dem Roman „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“ von Theodor Seuss Geisel. Bei dieser Verfilmung ist die Altersfreigabe ab 6 Jahren. Seit 2018 gibt es außerdem eine animierte Neuverfilmung ohne Altersbeschränkung.

Youtube Ausschnitt aus dem Film „Der Grinch“ aus dem Jahr 2000.

Annabelle und die fliegenden Rentiere

Eine rührende Geschichte über Freundschaft und unerfüllte Wünsche. Das kleine Kälbchen Annabelle möchte nichts mehr, als ein Rentier des Weihnachtsmannes zu werden. Doch für ihren besten Freund, den Bauernsohn Billy, gibt sie ihren Weihnachtswunsch auf – und schenkt ihm eine Stimme. Bei diesem Zeichentrickfilm von 1997 bleibt bei Jung und Alt garantiert kein Auge trocken. Er hat übrigens keine Altersbeschränkung.

Wunder einer Winternacht

Der Film ist ab 6 Jahren und handelt von der Legende um die Herkunft vom Nikolaus. Ein kleiner Waisenjunge namens Nikolaus lebt in einem finnischen Dorf und kommt jedes Weihnachten zu einer neuen Familie, die ein Jahr lang die Sorgepflicht übernimmt. Zum Dank schenkt er den Kindern seiner Gastgeber selbst geschnitzte Holzfiguren.

Der Film „Wunder einer Winternacht“ geht den Fragen nach, die sich wohl jedes Kind stellt: Wie ist der Nikolaus zu seinen Rentieren gekommen? Warum trägt er einen roten Mantel? Und wieso verteilt er in der Weihnachtsnacht überhaupt Geschenke?

Der Polarexpress

Der computeranimierte Kinderfilm aus dem Jahr 2004 erzählt die Geschichte eines Jungen, der seine Zweifel an der Existenz des Weihnachtsmannes hat. Er wird deshalb in der Weihnachtsnacht vom Polarexpress abgeholt. Die Reise geht zum Nordpol, wo er schließlich den Weihnachtsmann höchstpersönlich trifft. Die Hauptrollen in „Der Polarexpress“ sind fast durchweg von Tom Hanks besetzt.

Charlie und die Schokoladenfabrik

Der in ärmlichen Verhältnissen lebende Charlie Bucket zieht das große Los aus einer Tafel Schokolade: eine goldene Eintrittskarte für die Schokoladenfabrik von Willy Wonka. Er darf die Fabrik, mit vier anderen Kindern zusammen, einen Tag lang besuchen und beliebig viel Schokolade mitnehmen. Statt der zu erwartenden Industrieanlage stellt sich die Fabrik den Besuchern letztendlich als skurriles Märchenland dar.

Youtube Trailer zum Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“.

Weihnachten mit Astrid Lindgren

Fünf Kurzgeschichten aus der Feder der bekanntesten Kinderbuchautorin der Welt: Astrid Lindgren erzählt Weihnachtsgeschichten. Die Helden ihrer Bücher sind mit dabei. So feiern Michel aus Lönneberga, Pippi Langstrumpf, Pelle und Lotta Weihnachten.

In „Pippi lernt Plutimikation“ beschließt der freche Rotschopf, die Schule zu besuchen – und zwar nur, damit sie sich wie alle anderen Kinder auf die Weihnachtsferien freuen kann. In „Pippi und das Weihnachtsfest“ soll Piratentochter Pippi das Fest der Liebe im Kinderheim verbringen.

„Als Michel das Fest für die Armen gab“ erzählt davon, wie der schwedische blonde Lausbub ein Weihnachtsfest für Arme organisiert.

In „Pelle zieht aus“ ist der Name Programm, weil der kleine Pelle sich von seinen Eltern unverstanden fühlt.

Auch in „Lotta – Ein Weihnachtsbaum muss her“ droht das Chaos: Kurz vor Weihnachten ist nämlich kein einziger Weihnachtsbaum mehr aufzutreiben.

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (“Frozen“)

Elsa und ihre Schwester Anna sind ein ungleiches Paar. Denn Elsa besitzt die Zauberkraft, mit ihren bloßen Händen Eis und Schnee zu erzeugen. Weil sie mit ihren Kräften beim Spielen eines Tages aus Versehen ihre Schwester verletzt, muss sie lernen, diese unter Kontrolle zu bringen. Sie versucht mit aller Macht, sich gegen ihre Kräfte zu wehren. Letztendlich findet sie aber heraus, dass diese zu ihr gehören – und durchaus Positives bewirken können. Der Film ist trotz spannender Elemente ohne Altersbeschränkung.

Youtube Trailer zum Disney-Film „Die Eiskönigin“.

Disneys „Die Eiskönigin“ ist besonders für den Titelsong „Let It Go“ von Demi Lovato bekannt. Über 700 000 Mal wurde der Soundtrack zum Film verkauft.

Rudolph mit der roten Nase

Im Dorf des Weihnachtsmannes am Nordpol wächst das junge Rentier Rudolph auf. Was Rudolph von anderen Rentieren unterscheidet, ist seine rote Nase, die manchmal auch leuchtet. Er wird deswegen von den im Dorf wohnenden Rentieren und Zwergen verspottet. Sein größter Wunsch ist es, eines Tages den Schlitten des Weihnachtsmannes zu ziehen. Die berühmte Geschichte begleitet der ebenso berühmte Titelsong: „Rudolph, the Red-Nosed Reindeer“ von Gene Autry.