Durch eine Infusion ist die Jagdhündin Gretl aus Tettenwang (bei Eichstätt, Oberbayern) in der Tierklinik gerade noch gerettet worden. Sie hatte am Montag vor einer Woche, am 18. Oktober, einen Giftköder gefressen.

Jagdhund in Bayern frisst Giftköder: Wie geht es Gretl aus Tettenwang?

Ihr Besitzer, ein Jäger aus Tettenwang, habe schnell gemerkt, dass mit der Hündin (ein Bracken-Mix) etwas nicht stimmte, Berichtet der Donaukurier. Er brachte Gretl dann in die Tierklinik Kehlheim, in der die Hündin eine Infusion bekam, weil sich das Nervengift bemerkbar machte. Zwei Tage lang habe die Hündin nichts sehen können, berichtet der Donaukurier. Nun gehe es Gretl aber wieder gut.

Girftanschläge mit Ködern durch Hundehasser häufen sich

Die Polizei geht dem Fall „Gretl“ nach und erstattet Anzeige gegen Unbekannt, da gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wurde. Reporter des Donaukuriers haben mit dem Zentrum für Tiermedizin in Kelheim gesprochen und herausgefunden: Zur Zeit häufen sich die Fälle der vorsätzlichen Vergiftung von Hunden durch Mäuse- oder Rattengift mit der tödlichen Substanz Alpha-Chloralose. Oft werden auch Köder mit scharfen Gegenständen versetzt. Es ist Vorsicht geboten.