Stuttgart Verbraucherminister Hauk warnt vor Fake-Shops im Internet

Peter Hauk (CDU), Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Baden-Württemberg. Foto: Guido Kirchner/Archiv
Peter Hauk (CDU), Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Baden-Württemberg. Foto: Guido Kirchner/Archiv © Foto: Guido Kirchner
Stuttgart / DPA 10.05.2018

Verbraucherminister Minister Peter Hauk (CDU) warnt vor täuschend echt aussehenden Fake-Shops - gefälschte Internet-Verkaufsplattformen - im Internet. „Dabei geht es den vermeintlichen Onlinehändlern nicht nur darum, Geld zu kassieren, sie wollen auch die persönlichen Daten und die Zahlungsdaten der Käufer sammeln. Mit diesen Daten können die Betrüger dann weitere Straftaten im Namen der Käufer begehen“, warnte Hauk am Donnerstag.

Auch wenn Fake-Shops seriös aussähen, gebe es doch ein paar Anhaltspunkte, an denen man einen Fake-Shop erkennen könne, sagte Hauk. Erster Anhaltspunkt und leicht zu überprüfen, sei das Impressum. Bei vielen schlecht gemachten Fake-Shops fehle dieses komplett. Was die dubiosen Fake-Shops eint, sei oft ein Domainname, der zuvor bereits von einer anderen Firma oder Institution genutzt worden sei.

Konkrete Zahlen zu Fake-Shop-Fällen gibt es laut Hauk nicht. Für das Jahr 2016 weist die Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 70 506 Fälle von Warenbetrug im Internet aus. Wie viele dieser Fälle in Zusammenhang mit einem Fake-Shop stehen, lasse sich aber nicht nachvollziehen.

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