Das „Unwort des Jahres“ 2019 wird an diesem Dienstag (10 Uhr) in Darmstadt bekannt gegeben. „Verschmutzungsrechte“, „Bauernbashing“, „Ökodikatur“ oder „Umvolkung“: Nach Angaben der sprachkritischen Aktion „Unwort des Jahres“ sind 671 Einsendungen mit 397 Vorschlägen eingereicht worden. Stand jahrelang die Flüchtlingspolitik im Fokus, rücken nun Ökologie und Klimadebatte mehr in den Mittelpunkt.

Die sprachkritische Aktion möchte mit ihrem alljährlichen „Unwort“ auf unangemessenen Sprachgebrauch aufmerksam machen und so sensibilisieren. Im vergangenen Jahr war der Ausdruck „Anti-Abschiebe-Industrie“ zum Unwort gekürt worden.