Baden-Württemberg Unwetter: So wüteten die Gewitter in der Region

In Baden-Württemberg gibt es in dieser Jahreszeit immer wieder schwere Gewitter (Symbolbild).
In Baden-Württemberg gibt es in dieser Jahreszeit immer wieder schwere Gewitter (Symbolbild). © Foto: dpa
Stuttgart / DPA/SWP 12.06.2018
Starkregen und orkanartiger Wind, Unfälle auf der A8 und unzählige Feuerwehreinsätze – in der Region kam es zu starken Unwettern.

+++ Dienstag, 12. Juni: +++

Über 30 Einsätze gab es für die Rettungskräfte im Landkreis Göppingen. Der Regen überflutete Straßen und Keller. Die Leitstelle der Feuerwehr musste aufgestockt werden, die B19 war überflutet und zahlreiche Keller liefen voll.

+++ Dienstag, 12. Juni: +++

In Schwäbisch Hall hat der Regen das Scharfe Eck überflutet - und einen Mann auf dem Weg zum Fast Food gestoppt. Am Scharfen Eck hatte sich ein See gebildet, wo der 28-jährige Haller mit seinem Alfa steckenblieb.

+++ Dienstag, 12. Juni: +++

Starkregen und orkanartiger Wind haben auch in Ulm und im Alb-Donau-Kreis gewütet. Die Feuerwehren hatten rund 170 Einsätze zu bewältigen. Bäume waren umgefallen, Absperrungen wurden umgerissen und der starke Regen ließ Keller volllaufen.

+++ Dienstag, 12. Juni: +++

Temperatursturz, sintflutartige Regenschauer, golfballgroße Hagelkörner - Gewitter mit heftigem Regen sind am Montagabend erneut über Süd- und Mitteldeutschland gezogen. Vielerorts wurden Straßen überspült und Keller geflutet.

+++ Montag, 11. Juni: +++

Aufgrund eines starken Gewitterregens kam es innerhalb weniger Minuten zu fünf Unfällen auf der A 8. Zehn Personen wurden leicht verletzt, es entstand ein Gesamtschaden von 47.000 Euro.

+++ Montag, 11. Juni: +++

Starke Windböen mit heftigen Regenfällen sind in Ehingen niedergegangen. Der starke Wind blies den Bauzaun am Marktplatz um und schob ihn auf den Marktplatz. Auch abgerissene Äste von Bäumen waren zu sehen.

+++ Montag, 11. Juni: +++

Nach einem Starkregen gab es rund 50 Einsätze für die Feuerwehren im Kreis Heidenheim. Der plötzliche Regenguss sorgte für viele überflutete und verschmutzte Straßenabschnitte, herausgerissene Abwasserschächte sowie Wasser in Kellern.

+++ Montag, 11. Juni: +++

Über Reutlingen ist ein heftiges Unwetter gezogen. Der Hauptbahnhof der Stadt war zwischenzeitlich wegen Überflutung gesperrt. Laut Stadtverwaltung war die Feuerwehr im Ausnahmezustand.

+++ Montag, 11. Juni: +++

In Metzingen gab es einen Großalarm für die Feuerwehr. In die Öschhalle drang Wasser ein, die Römerstraße verschwand stellenweise knietief im Wasser.

+++ Sonntag, 10. Juni: Entspannung ab Mitte der Woche? +++

Dem Deutschen Wetterdienst zufolge könnte es ab Mittwoch eine Entspannung der Wetterlage in Baden-Württemberg geben. Zuvor ist aber weiter mit Unwettern zu rechnen.

+++ Sonntag, 10. Juni: Straßen in Heilbronn geflutet +++

In Heilbronn sind Straßen und Keller nach einem Unwetter unter Wasser gesetzt worden. Mehr lesen Sie hier.

+++ Samstag, 9. Juni: Vollgelaufene Keller, Hagel, Verletzte +++

Am Freitag und in der Nacht zu Samstag gab es an verschiedenen Stellen in Baden-Württemberg bereits wieder Starkregen und Hagel, auch Menschen wurden verletzt. Und am Wochenende drohen laut DWD weitere Gewitter.

+++ Freitag, 8. Juni: Deutscher Wetterdienst warnt vor extremen Gewittern +++

Extreme Gewitter in Teilen Baden-Württembergs - davor hat der Deutsche Wetterdienst gewarnt. In den Regierungsbezirken Karlsruhe, Stuttgart, Freiburg und Tübingen müsse bis Samstag um 2.00 Uhr örtlich mit schweren oder extrem schweren Gewittern gerechnet werden.

+++ Freitag, 8. Juni: Spaziergänger in Calw von Sturzbach getroffen und verletzt +++

Ein Sturzbach hat im Calwer Stadtgarten einen 54 Jahre alten Spaziergänger getroffen und rund 30 Meter mitgerissen.

+++ Freitag, 8. Juni: Unwetter sorgt für Behinderungen im Bahnverkehr +++

Unwetter haben in Teilen Baden-Württembergs für Behinderungen im Bahnverkehr gesorgt. So kam es etwa im Regional- und Fernverkehr um Stuttgart zu Verspätungen, weil mehrere Blitze bei Stuttgart Bad Cannstatt einschlugen.

+++ Donnerstag, 7. Juni: schwere Unwetter im Südwesten +++

Drei Verletzte, ein zeitweise lahmgelegter Flughafen, überflutete Straßen und Keller: Über Teilen von Baden-Württemberg haben am Donnerstagabend heftige Unwetter gewütet.

+++ Donnerstag, 7. Juni: Starkregen flutet Straßen und Keller +++

Gewitter und starke Regenschauer haben im Süden Baden-Württembergs für überflutete Straßen und vollgelaufene Keller gesorgt.

+++ Dienstag, 5. Juni: Unwetter drohen in der Nacht +++

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die kommende Nacht vor extremen Gewittern in Teilen Baden-Württembergs gewarnt. Bis Mitternacht könne es in den Regierungsbezirken Karlsruhe, Freiburg und Tübingen zu extremen Gewittern und extrem heftigem Starkregen kommen, teilten die Meteorologen am Dienstag mit. Dabei seien bis zu 60 Liter Regen pro Quadratmeter in einer Stunde, Hagelkörner mit einer Größe um drei Zentimeter und Böen mit etwa 60 km/h möglich. „Mit örtlichen Überflutungen und erheblichen Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen“, warnte der DWD.

+++ Freitag, 1. Juni: Unwetter im Südwesten sorgt für Chaos +++

In der Nacht zu Freitag hat es insbedondere im Nordwesten Baden-Württembergs kräftige Unwetter gegeben. Weitere Informationen finden Sie hier:

+++ Dienstag, 29. Mai: Warnung vor Starkregen und Hagel +++

Baden-Württemberg drohen am Dienstag erneut schwere Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen prognostiziert. Die Gewitter sollen deutlich stärker werden als am Tag zuvor, teilte der DWD mit. Seit Sonntag ist es im Südwesten immer wieder zu heftigen Gewittern gekommen.

Noch keine größeren Schäden

Größere Schäden wurden nach Angaben der zuständigen Polizeistellen jedoch nicht verursacht. Am Mittwoch sei eine Entspannung der Wetterlage in Sicht, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes. Zwar gebe es noch vereinzelt Gewitter, aber nicht in der Intensität und Häufigkeit wie zuvor.

Ein vom Unwetter angeschwemmter PKW hängt an einer Brücke in Herrstein. Der Ort ist am Sonntag Abend von einem Unwetter teilweise überschwemmt worden.
Ein vom Unwetter angeschwemmter PKW hängt an einer Brücke in Herrstein. Der Ort ist am Sonntag Abend von einem Unwetter teilweise überschwemmt worden. © Foto: Harald Tittel

Starkregen und Hagel

Bereits seit Tagen warnt der DWD vor heftigen Gewittern mit Starkregen und Hagel. Einer Meldung vom Sonntag zufolge warnte der Wetterdienst in Freiburg sogar vor extremen Unwettern. Besonders im Bergland könne es vereinzelt zu schweren Gewittern mit Starkregen von bis zu 50 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen. Zudem seien Hagel mit einem Durchmesser um die drei Zentimeter und etwa 70 Stundenkilometer schnelle Windböen möglich.

Was tun bei Gewitter im Gebirge?

Um nicht vom Gewitter überrascht zu werden, sollten Wanderer unterwegs den Himmel genau beobachten. „Schnell aufsteigende Cumuluswolken - Haufenwolken - zeigen ein Gewitterrisiko an“, erklärte Hannes Zollner von der Bergwacht Hochland.

Generell ist die Gewittergefahr zwischen Mai und August nach Angaben des Deutschen Alpenvereins (DAV) am größten. Sollten Wanderer trotz aller Vorsicht in ein Gewitter geraten, kommt es auf den richtigen Unterschlupf an: Unsicher sind laut DAV unter anderem Waldränder, Nischen in und unter frei stehenden Felsblöcken sowie frei stehende Bäume.

Ratsam sei hingegen, sich mitten im Wald aufzuhalten oder Mulden von freien Wiesen zu suchen. Gruppen sollten versuchen, Abstand zueinander zu halten, sagte Zollner. Ideal sei eine Schutzhütte, möglichst mit Blitzschutz.

Blitze entladen sich während eines Gewitters
Blitze entladen sich während eines Gewitters © Foto: Julian Stähle

Warnzeichen für steigende Blitzschlaggefahr

Wer sich auf freiem Feld direkt unterhalb eines Gewitters wiederfindet, sollte eine Schutzhaltung einnehmen: „Dazu kauert man sich mit geschlossenen und angezogenen Beinen am besten auf eine isolierende Unterlage wie einen trockenen Rucksack oder ein Kletterseil“, riet Janina Schicht vom DAV.

„Je weniger Kontaktfläche zum Boden besteht, desto geringer ist die Gefahr von sogenannten Kriechströmen.“ Warnzeichen für eine steigende Blitzschlaggefahr: „Kribbeln auf der Haut, Sträuben der Haare, Surren von Metallgegenständen oder auch ein leises Knistern“, erklärte Zollner.

Am Pfingstmontag war ein Münchner auf dem Gipfel der Brecherspitz von einem Unwetter überrascht worden. Ein Blitz schlug in eine Fichte ein - der Mann, der sich in der Nähe befand, wurde von der Überspannung tödlich verletzt.

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