• Das ganze Wochenende über hat es im Südosten Frankreichs heftig geregnet und gestürmt
  • Im Marseille sind die Menschen angehalten, das Haus nicht zu verlassen
  • Schulen sind in der Küstenstadt am Montag. 04. Oktober, geschlossen
  • Im Département Bouches-du-Rhône gilt die höchste Warnstufe im Bezug auf Überschwemmungsgefahr
Nach einem regnerischen und stürmischen Wochenende suchen weitere heftige Unwetter Frankreichs Südosten heim. In der Küstenstadt Marseille rief Bürgermeister Benoît Payan am Montag dazu auf, das Haus möglichst nicht zu verlassen. Die Schulen wurden am Morgen geschlossen, Schulkinder teils von der Stadt wieder nach Hause gebracht. Zuvor hatte Payan an Eltern appelliert, ihr Kinder nicht in die Schule zu bringen. Auch an der Universität Aix-Marseille wurden alle Kurse für Montag abgesagt.

Höchste Überschwemmungs-Warnstufe in Marseille

Das Département Bouches-du-Rhône, in dem Marseille liegt, erhielt in Bezug auf Überschwemmungsgefahr die höchste Warnstufe Rot. Die zuständige Präfektur warnte, sich nicht in Küstennähe zu begeben. Auf Videos waren massiv überlaufene Straßen zu sehen. Der Sender France Bleu berichtete auch von unterbrochenem Zugverkehr in dem Gebiet.



Unwetter am Sonntag auch im Nordwesten Frankreichs

Bereits am Sonntag hatte es auch im Nordwesten des Landes schwere Unwetter gegeben. Mehr als 900 Haushalte waren im besonders betroffenen Département Loire-Atlantique laut Medienberichten stundenlang ohne Strom. Innenminister Darmanin hatte die Menschen in der betroffenen Gegend dazu aufgerufen, zu Hause zu bleiben, berichtete der Deutschlandfunk auf seiner Homepage. Wegen des starken Regenfalls wurden auch hier Zugverbindungen vorübergehend eingestellt, Straßen wurden von heruntergefallenen Ästen blockiert.