Stuttgart Universität Stuttgart freut sich über Sofia-Asteroiden

Stuttgart / DPA 27.06.2018

Ein Asteroid ist nach dem Sofia-Projekt an der Universität Stuttgart benannt worden. Das gab die Universität am Mittwoch bekannt. Sofia ist der Name des fliegenden Observatoriums, das von deutscher Seite aus von Stuttgart aus betreut wird. Der Astronom Felix Hormuth vom Heidelberger Max-Planck-Institut hatte den Kleinplaneten bereits 2008 entdeckt. Sofia zieht seine Bahnen zwischen Mars und Jupiter.

Zur Taufe auf den Namen „Sofia“ kam es, nachdem der Entdecker mit einem Mitarbeiter des Stuttgarter Sofa-Instituts zusammengearbeitet hatte. „Da Sofia unser Sonnensystem auf ganz besondere Weise erforschen kann, finde ich es nur passend, dass dieser fliegenden Sternwarte nun ein Namensvetter mit permanentem Posten außerhalb der Erdatmosphäre gewidmet ist“ sagte Hormuth.

Der Begriff Sofia steht für Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie. Es handelt sich dabei um eine umgebaute Boeing 747, die mit einem Teleskop an Bord in die Stratosphäre fliegt. Sofia wird als Gemeinschaftsprojekt von der US-Raumfahrtbehörde Nasa und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt betrieben.

Mitteilung der Uni Stuttgart

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