Die Kälberdrillinge Dagobert, Diego und Denise haben das Licht der Welt auf einer Alpe am Grünten im Oberallgäu erblickt. Der Nachwuchs sei „pumperlg'sund“, sagte Hirte Toni Maurer. Über die Geburt Ende August hatten mehrere Medien berichtet.

Solche Geburten seien „extrem selten“, sagte eine Sprecherin von der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Die Wahrscheinlichkeit einer Drillingsgeburt bei Milchkühen liegt in Bayern nach Angaben des Landeskuratoriums der Erzeugerringe für tierische Veredelung bei etwa 0,05 Prozent. Laut Milchleistungsprüfung 2018 gab es demnach im Freistaat 474 Drillingsgeburten bei 932 652 Geburten insgesamt.

Drillinge werden per Hand gefüttert

Wegen der aufwendigen Versorgung sind Mutter Diana, die beiden Stierkälber und das Kuhkalb inzwischen vom Berg herunter und bei ihrem Halter auf einem Bauernhof bei Kraftisried. Da die Drillinge etwas kleiner und leichter als Einzelgeburten sind, werden sie dreimal am Tag per Hand gefüttert. Für Maurer, der seit knapp 20 Jahren als Hirte arbeitet, war die Geburt etwas Besonderes: „Ich hätte die Kälber am liebsten gar nicht hergegeben.“

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