Lange Haftstrafe droht Tierarzt soll Heroin in Welpenbäuche eingepflanzt haben

Von einer Farm in Kolumbien gerettete Hundewelpen, die für den Drogenschmuggel vorgesehen waren. Weil er Heroinpäckchen in die Bäuche von Welpen operiert haben soll, droht einem kolumbianischen Tierarzt eine lange Haftstrafe in den USA. Foto: /U.S. Drug Enforcement Administration
Von einer Farm in Kolumbien gerettete Hundewelpen, die für den Drogenschmuggel vorgesehen waren. Weil er Heroinpäckchen in die Bäuche von Welpen operiert haben soll, droht einem kolumbianischen Tierarzt eine lange Haftstrafe in den USA. Foto: /U.S. Drug Enforcement Administration © Foto: Uncredited
New York / DPA 02.05.2018

Weil er Heroinpäckchen in die Bäuche von Welpen operiert haben soll, droht einem kolumbianischen Tierarzt eine lange Haftstrafe in den USA.

Der 38-Jährige sei nicht nur ein Drogenhändler, sondern habe auch den Schwur von Tierärzten gebrochen, Tierleiden zu verhindern, erklärte der zuständige US-Bundesstaatsanwalt Richard P. Donoghue. Nach seiner Auslieferung aus Spanien am Montag muss er sich nun vor einem Bundesgericht in New York verantworten. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine Mindesthaftstrafe von zehn Jahren wegen Drogenschmuggels.

Dem Kolumbianer wird vorgeworfen, mit flüssigem Heroin gefüllte Päckchen in die Bäuche von Welpen eingepflanzt zu haben. Nach ihrer Ankunft in den USA ist ihnen den Angaben nach das Rauschgift dann wieder entfernt worden. Eine Untersuchung vor zwölf Jahren habe diese „unmenschliche Herzlosigkeit“ im Drogenschmuggel aufgedeckt, erklärte die US-Antidrogenbehörde DEA.