• Massenkarambolage im US-Bundesstaat Texas fordert mindestens sechs Menschenleben
  • Bei dem Unfall sind mindestens 130 Fahrzeuge involviert
  • Die Untersuchung der Polizei dauert an, eine Eisbildung könnte aber ursächlich sein für die Massenkarambolage
Nach einer Massenkarambolage mit mehr als 130 Fahrzeugen auf einer Autobahn im US-Bundesstaat Texas ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens sechs angestiegen. Rund 65 Menschen seien in nahen Krankenhäusern behandelt worden, sagte ein Sprecher des örtlichen Rettungsdienstes MedStar am Donnerstagnachmittag (Ortszeit).
Wie der Nachrichtensender NTV am Freitagmorgen erklärte, seien die Rettungsarbeiten durch die winterlichen Witterungsbedingungen erschwert worden. Ein Vertreter der Polizei erklärte, die Untersuchung dauere noch an, es werde jedoch angenommen, dass die Karambolage durch Eisentwicklung wegen überfrierenden Regens ausgelöst worden sei.
Als mögliche Ursache der Massenkarambolage in Texas werden Schnee, Eis und Glätte genannt. Die Untersuchung der Polizei in den USA dauert aber an.
Als mögliche Ursache der Massenkarambolage in Texas werden Schnee, Eis und Glätte genannt. Die Untersuchung der Polizei in den USA dauert aber an.
© Foto: Lawrence Jankins/DPA

Massenkarambolage in Texas: Unfall erstreckt sich auf mehr als 2,5 Kilometern

Der Unfall nördlich der Stadt Fort Worth sei durch Glätte auf der Fahrbahn verursacht worden, sagte ein Feuerwehrsprecher der Nachrichtenagentur AFP. Die Zahl der Toten und Verletzten könne aber noch steigen, da die Rettungsarbeiten noch nicht abgeschlossen seien. Örtliche Medien hatten berichtet, dass sich die Unfallzone über rund 2,5 Kilometer erstreckte. Auf Bildern von Augenzeugen waren zahlreiche ineinander gequetschte Autos und auch Lastwagen zu sehen. Die Massenkarambolage ereignete sich im morgendlichen Berufsverkehr.
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Auf Bildern und Videos sind zahlreiche ineinander geschobene Autos und auch große Lastwagen zu sehen. Einige Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufpralls aufeinander geschoben. Rettungskräfte hatten laut Medienberichten zum Teil Probleme, sich durch die Trümmer zu den Eingeschlossenen durchzukämpfen. Sie waren besorgt, dass ihnen nach Stunden in Minus-Temperaturen Unterkühlung drohe.
Für Familien wurde, so berichtet der Bayerische Rundfunk, ein Sammelzentrum in der Nähe eingerichtet. Medienberichten zufolge waren 14 Ambulanzen im Einsatz.