Stuttgart Stuttgart: Feinstaub-Grenzwert könnte eingehalten werden

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Marijan Murat/Archiv
Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen). Foto: Marijan Murat/Archiv © Foto: Marijan Murat
Stuttgart / DPA 13.04.2018

Zum Ende der Feinstaubalarm-Saison am Sonntag sieht Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) die Chance, erstmals den EU-Jahresgrenzwert einzuhalten. Am Hotspot Neckartor sei der zulässige Tageshöchstwert für den gesundheitsschädlichen Feinstaub in diesem Jahr an 17 Tagen überschritten gewesen, teilte die Stadt am Freitag mit. Erlaubt sind für das ganze Jahr 35 Überschreitungstage.

Zum Vergleich: Zur gleichen Zeit im vergangenen Jahr waren die 35 Tage schon erreicht. Da im Sommer sehr selten und erst von Herbst an wieder verstärkt mit hohen Werten zu rechnen ist, wird von Sonntag und bis 15. Oktober kein Alarm ausgerufen. Kuhn ist zuversichtlich, dass dann bis zum Jahresende die 35-Tage-Grenze nicht mehr gerissen wird.

„Wir dürfen jetzt nicht nachlassen. Dann hat sich das Thema Feinstaub für Stuttgart vielleicht in naher Zukunft erledigt“, sagte Kuhn. Als Überschreitungstag gelten laut EU-Vorgaben Tageswerte über 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft.

Informationen zum Feinstaub-Alarm

Spot-Messungen

Tagesmittelwerte am Neckartor

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