Stuttgart Stuttgart bleibt bei Feinstaubalarm: Neue Saison ab Oktober

Autos stehen bei Feinstaubalarm in einem Stau. Foto: Marijan Murat/Archiv
Autos stehen bei Feinstaubalarm in einem Stau. Foto: Marijan Murat/Archiv © Foto: Marijan Murat
Stuttgart / DPA 23.08.2018

Trotz sinkender Schadstoffwerte hält Stuttgart am bundesweit einzigartigen Feinstaubalarm fest. Vom 15. Oktober an werden an Tagen mit extrem hoher Luftbelastung Autofahrer wieder aufgerufen, ihre Fahrzeuge stehen zu lassen, wie eine Sprecherin der Stadt am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Zudem dürfen an Alarmtagen Kamine, die nur der Gemütlichkeit dienen, nicht angefeuert werden. Die Alarmsaison endet am 15. April 2019. Im Sommerhalbjahr ist wetterbedingt stets keine hohe Belastung mit Feinstaub in der Stadt zu erwarten, daher die Pause.

An Deutschlands schmutzigster Straßenkreuzung am Stuttgarter Neckartor wurden die Feinstaub-Grenzwerte der EU in diesem Jahr bislang an 16 Tagen überschritten, wie die Stadt mitteilte. Erlaubt sind 35 Überschreitungstage mit mehr als 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel im gesamten Jahr.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) hatte sich zuletzt stets optimistisch geäußert, die EU-Vorgaben 2018 erstmals einhalten zu können. 2017 war die maximal erlaubte Zahl an Überschreitungstagen bereits im April erreicht. In der vergangenen Alarmperiode bis Mitte April gab es elf Feinstaubalarme, die insgesamt 56 Tage dauerten.

Informationen zum Feinstaub-Alarm

Spot-Messungen

Tagesmittelwerte am Neckartor

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