Stuttgart Sturm trifft Baden-Württemberg: Polizei im Dauereinsatz

Eine Taube landet an einer Pfütze, die sich nach starkem Regen gebildet hat. Foto: Frank Rumpenhorst
Eine Taube landet an einer Pfütze, die sich nach starkem Regen gebildet hat. Foto: Frank Rumpenhorst © Foto: Frank Rumpenhorst
Stuttgart / DPA 03.01.2018

Das Sturmtief „Burglind“ ist am Mittwoch über Teile Baden-Württembergs hinweggezogen und hat Unfälle und Verkehrsbehinderungen zur Folge gehabt. Etliche Bäume knickten nach Angaben der Polizei etwa in Offenburg, Karlsruhe und Heilbronn unter heftigen Böen ein, Straßen mussten gesperrt werden. Polizisten und Feuerwehrleute seien schwer ausgelastet, hieß es in den Leitstellen der betroffenen Regionen.

Eine Frau prallte mit ihrem Auto in Bad Herrenalb (Kreis Calw) gegen einen umgefallenen Baum, der auf der Straße lag. Sie erlitt einen Schock. Von weiteren Verletzten war zunächst nichts bekannt. Auch zu Schäden an Gebäuden gab es am Morgen noch keine Erkenntnisse.

Sturmböen und Starkregen sorgten auch im Schienenverkehr für Behinderungen. Mehrere Strecken im Schwarzwald wurden wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Die Bahn stellte vorsorglich den Zugverkehr zwischen Titisee-Neustadt und Seebrugg ein.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte landesweite Unwetterwarnungen herausgegeben. Teilweise könnten bis zu 15 Liter Regen pro Quadratmeter in der Stunde fallen sowie Keller und Straßen überflutet werden, warnten die Meteorologen.