Am Wochenende trifft ein Orkan mit auf die Westküste Europas. Laut www.weather.com entwickelt sich in Kanada aus einem kleinen Tiefluftgebiet innerhalb von 48 Stunden auf dem Atlantik ein riesiger Orkan. Der Polarjet rast mit 400 Stundenkilometern auf Europa zu. Doch wo in Europa schlägt der Sturm besonders stark zu?

Orkan zieht durch den Englischen Kanal nach Spanien

Gefahr droht besonders an der Südküste Englands. Die Seefahrt im Englischen Kanal könnte eingeschränkt werden und an der Küste toben ebenfalls Orkanwinde. Trotzdem kommen weite Teile Englands eher glimpflich davon.

Sturmjäger aus Ludwigsburg Immer dem Unwetter entgegen

Ludwigsburg

Der Norden Spaniens bekommt den Orkan auch zu spüren. Sturmwinde mit eingebetteten Orkanböen sorgen dafür, dass bis zu neun Meter hohe Wellen auf die Küste treffen. Es herrscht Sturmflutgefahr in Frankreich und Nordspanien.

Glück für Deutschland - Sturm schwächt sich ab

In Deutschland werden die Auswirkungen des Orkans nur leicht zu bemerken sein. Es wird es am Wochenende zwar windig werden, doch der Orkan schwächt sich soweit ab, dass es in Deutschland am Samstag, Sonntag und Montag nur leichte Sturmböen gibt. Die Temperaturen steigen durch den Orkan sogar an, da warme Luft aus dem Süden und Südwesten nach Deutschland kommt. Besonders am Sonntag erreichen die Höchstwerte 15 bis 20 Grad.

Das ist der Grund für den Orkan

Innerhalb von 48 Stunden entwickelt sich der Sturm von einem Tief in Nordamerika zu einem ausgewachsenen Orkan in Westeuropa. Grund für diese schnelle und kräftige Entwicklung ist laut Meteorologen ein Jetstream. Dieses Starkwindband in einer Höhe von 8 bis 10 Kilometern, erreicht bereits am Donnerstagabend Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h und gewinnt zunehmend an Stärke. Der Jet nimmt schließlich Windgeschwindigkeiten von bis zu 400 km/h auf und sorgt für die schnelle Entwicklung des Orkans.

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