In den kommenden Nächten dominieren weiterhin die Wintergestirne . Sirius und Rigel im Sternbild Orion, Aldebaran im Stier, Capella im Fuhrmann, Castor und Pollux in den Zwillingen und Procyon im Kleinen Hund. Diese hellsten Sterne der Wintersternbilder bilden zusammen das Wintersechseck. Sie stehen bei Einbruch der Nacht bereits am Südosthimmel und verschwinden kurz nach Mitternacht unter dem Westhorizont. Dann ziehen Löwe, Jungfrau und Bootes als Frühlingssternbilder über den südlichen Himmel. Die drei Hauptsterne Regulus, Spica und Arktur bilden das Frühlingsdreieck. Am 16. Februar strahlt der Vollmond dicht neben Regulus im Löwen. Der Große Wagen steht nach Mitternacht senkrecht am Nachthimmel. Verlängert man den Bogen der Wagendeichsel so fällt der Blick erst auf Arktur, dann auf Spica.
Der Fixsternhimmel im Februar"
Der Fixsternhimmel im Februar"
© Foto: dpa-infografik GmbH

Sternenhimmel im Februar: Die Planeten im Überblick

Jupiter: Schon etwa eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang im Februar taucht tief im Südwesten der Planet auf
Uranus: Der Planet ist nicht einfach zu beobachten. Doch mit einem Teleskop oder einem vernünftigen Fernglas kann man Uranus finden. Allerdings ist Uranus nicht ganz einfach zu entdecken. Nur in ganz klaren Nächten und fern ab von jeder störenden Lichtquelle ist er auch mit bloßem Auge zu erkennen
Venus: Morgens gegen sechs Uhr strahlt die Venus als Morgenstern tief im Südosten. Am Morgen des 26. Februar leuchtet die dünne Mondsichel ein Stück rechts neben ihr. Bereits einige Stunden später zeigt sich das Sommerdreieck am Osthimmel mit seinen Sternen Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler. Sie markieren das Ende des Winters
Mars: Anfang Februar sind Venus und Mars knapp voneinander entfernt. Mars lässt sich dabei nur beobachten wenn die Sichtbedingungen perfekt, das heißt: freie Sicht zu einem ganz klaren Horizont. Hilfreich ist dabei ein Fernglas
Merkur: In der Zeit vom 7. bis zum 12. Februar könnte unter Venus und Mars der Planet Merkur auftauchen. Doch der innerste Planet im Sonnensystem ist noch tiefer am Horizont und geht noch später auf. Für die Beobachtung lohnt sich ein Fernglas