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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am Montag die re:publica in Berlin eröffnen. Die dreitägige Digitalkonferenz steht in diesem Jahr unter dem Motto „tl;dr: too long; didn’t read“. Damit sei die re:publica dem Kleingedruckten gewidmet, erklärten die Veranstalter. „Den Fußnoten. Der Kraft der Recherche, dem Wissen und der Kontroverse. Der Notwendigkeit und Dringlichkeit, die Themen kritisch zu hinterfragen, die polarisieren, uns spalten – oder auch vereinen.“ Mit Steinmeier, der die Eröffnungsrede hält und im Anschluss noch einen Rundgang macht, kommt erstmals ein Bundespräsident auf die re:publica.

Ein weiterer Schwerpunkt der diesjährigen Ausgabe ist das Thema Nachhaltigkeit. Dabei berichten die Sprecher aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Johan Rockström, Direktor des Potsdamer Institute for Climate Impact Research, wird ebenso auf der Bühne stehen, wie Umweltministerin Svenja Schulze (SPD). Auch „Fridays for Future“-Aktivistin Luisa Neubauer wird erwartet. Ein besonderes Highlight zum Abschluss ist der Auftritt von Astronaut Alexander Gerst. Insgesamt umfassen die re:publica und die begleitende Media Convention Berlin (MCB) Hunderte Programmpunkte. Mehr als 10.000 Besucher werden erwartet.