Meteorologen und Klimaforscher kommen am Mittwoch ab 11.30 Uhr zu einem Extremwetterkongress in Hamburg zusammen. Auf Pressekonferenzen soll der aktuelle Stand der Klimaforschung vorgestellt und aktuelle Ereignisse eingeordnet werden. Besondere Aufmerksamkeit dürfte die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz finden. Dort hatten Mitte Juli Unwetter mit ungewöhnlich starken Regenfällen ganze Landstriche verwüstet. Bislang wurden rund 190 Tote gezählt, mehrere Menschen gelten noch immer als vermisst.
Nach der Katastrophe hatte es Diskussionen darüber gegeben, ob die zuständigen Stellen rechtzeitig genug vor den Unwettern gewarnt hätten. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hatte daraufhin gefordert, die Vorsorge für solche Wetterextreme mithilfe der Forschung zu verbessern. Zur Eröffnung des Kongresses sollen der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Michael Meister, und die Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) sprechen.