Ulm Schlägereien: Polizei berichtet von Problemen bei Fastnacht

Ulm / DPA 13.02.2018

Die Polizei hat im Präsidiumsbereich Ulm nach Dutzenden Schlägereien Betrunkener eine durchwachsene Bilanz der Fastnacht gezogen. Die Beamten registrierten gut 70 Körperverletzungen auf 150 Veranstaltungen von Mitte Januar bis Mitte Februar, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Von den 34 Verdächtigen waren 31 betrunken. „Insgesamt stellte die Polizei fest, dass oft zu viel Alkohol getrunken wurde“, heißt es in dem Bericht. Die Polizei lobte auch Sicherheits- und Ordnungsdienste, die durch ihre Professionalität und Zusammenarbeit mit der Polizei zu einer weitgehend sicheren Fastnacht beigetragen hätten.

In Dischingen (Kreis Heidenheim) ermittelt die Polizei wegen sexueller Belästigungen: In drei Fällen sollen drei unterschiedliche junge Männer Frauen unsittlich berührt haben. Zwei der Verdächtigen sind bereits bekannt. Die weiteren Ermittlungen der Polizei laufen.

Auch der Kinder- und Jugendschutz wurde laut Polizei während der Fastnacht nicht immer beachtet: Die Polizei traf 27 Kinder und Jugendliche an, die betrunken waren, fünf davon mussten deshalb ins Krankenhaus.

Bei ihren Verkehrskontrollen zogen die Polizeibeamten 51 Fahrer aus dem Verkehr, die betrunken waren, 16 weitere standen unter Drogeneinfluss. In der Region passierten trotz der Kontrollen zehn Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss, bei denen vier Menschen verletzt wurden.

Mitteilung der Polizei

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