Aktuelle Fallzahlen für Deutschland: In der Bundesrepublik sind bis Samstagvormittag mehr als 152.400 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Stand 10.15 Uhr). Am Freitag waren dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge mehr als 149.900 Infektionen gemeldet worden.
Mindestens 5461 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag: 5265). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

RKI Corona Fallzahlen: Knapp 110.000 Genesene

Nach Schätzungen des RKI haben in Deutschland rund 109.800 (Vortag Stand 10.15: 106.800) Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch hierzulande mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.
Mit Datenstand 24. April schätzt das RKI die Reproduktionszahl wie an den drei Tagen zuvor auf 0,9. Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder mit Sars-CoV-2 Infizierte einen weiteren Menschen ansteckt und die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht.

Corona in Deutschland: Besonderes hohe Fallzahlen laut RKI in Bayern und Baden-Württemberg

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 40.400 nachgewiesenen Fällen und mindestens 1548 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 31.100 Fällen und mindestens 1052 Toten (Stand: 15 Uhr) sowie Baden-Württemberg mit mehr als 30.700 bestätigten Fällen und mindestens 1237 Toten (Stand: 21 Uhr). Das Land Baden-Württemberg hat vor diesem Hintergrund am Samstag angekündigt, dass es künftig deutlich mehr Tests im Land durchführen möchte.
Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 309,5 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 183,3. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.

RKI: Fallzahlen aus Bundesländern werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten geschickt

Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige der Länder ihre Zahlen jeweils nicht immer zur gleichen Uhrzeit.