In Stockholm werden am Donnerstag, den 29. September, um 8.00 Uhr, die diesjährigen Trägerinnen und Träger der Alternativen Nobelpreise bekannt gegeben. Mit den Auszeichnungen, die offiziell Right Livelihood Awards heißen, werden seit 1980 mutige Vorkämpfer für Menschenrechte, die Umwelt und den Frieden gewürdigt. Sie stehen in kritischer Distanz zu den eigentlichen Nobelpreisen, deren Preisträger ab Montag in Stockholm und Oslo verkündet werden.
Der Right Livelihood Award ging in seiner Geschichte unter anderen an weltbekannte Persönlichkeiten wie die schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren, den US-Whistleblower Edward Snowden und die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg. Meist zeichnet die Right-Livelihood-Stiftung aber Persönlichkeiten und Organisationen aus, die weniger stark im internationalen Rampenlicht stehen.
Vor einem Jahr ging der Preis an die Juristin Marthe Wandou aus Kamerun, den russischen Umweltschützer Wladimir Sliwjak, Freda Huson, eine kanadische Vorkämpferin für die Rechte von Ureinwohnern, sowie die in Indien ansässige Umweltschutzorganisation Legal Initiative for Forest and Environment (Life).