B 31 bei Freiburg Autofahrer hindert Rettungswagen am Überholen - Polizei ermittelt

Die Polizei geht davon aus, dass der Autofahrer vorsätzlich gehandelt hat.
Die Polizei geht davon aus, dass der Autofahrer vorsätzlich gehandelt hat. © Foto: SWP/Archiv
Freiburg / DPA 19.01.2019
Ein Autofahrer hat vermutlich vorsätzlich einen Krankenwagen gehindert, zu überholen. An Bord des Rettungswagens: Ein krankes Kind.

Weil ein Auto einen Rettungswagen mit einem kranken Kind an Bord über mehrere Kilometer behindert hat, ermittelt die Polizei wegen Nötigung. Der Rettungswagen war am Freitag auf der Bundesstraße 31 in Richtung Freiburg mit Blinklicht und Martinshorn unterwegs, wie ein Polizeisprecher sagte. Über mindestens drei Kilometer habe das Auto den Rettungswagen am Überholen gehindert und sei laut dem Sprecher beispielsweise immer wieder weit nach links auf die Gegenfahrbahn gefahren. Erst kurz bevor die Fahrbahn zweispurig wurde, konnte das Einsatzfahrzeug überholen.

Der Autofahrer wird nun gesucht. Es bestehe der Verdacht, dass er mit Vorsatz gehandelt habe, hieß es. Zeugen werden gebeten, sich zu melden. Zum Zustand des Kindes konnten die Beamten zunächst keine Angaben machen.

Pressemitteilung vom 18. Januar

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