Heilbronn / DPA  Uhr

Ermittler des Zolls haben am Donnerstag in Heilbronn Beschäftigte auf drei Großbaustellen kontrolliert. Mit der großangelegten und zehn Stunden dauernden Razzia sollten mögliche Schwarzarbeit sowie andere illegale Beschäftigung aufgedeckt werden, teilte das Hauptzollamt Heilbronn mit. Auf den Baustellen seien 182 Beschäftigte aus 40 Betrieben überprüft worden. Hinzu kamen Razzien auf kleineren Baustellen im Main-Tauber-Kreis und dem Kreis Schwäbisch Hall. Dort seien 85 Arbeitnehmer aus 36 Betrieben kontrolliert worden.

Den Angaben zufolge handelte es sich um die bundesweit dritte Großrazzia des Zolls in diesem Jahr zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegaler Beschäftigung. Weitere sollen folgen.

Bei 27 Beschäftigten gebe es Hinweise auf Unregelmäßigkeiten, hieß es. Dabei gehe es um mögliche Verstöße gegen die gesetzlichen Regeln des Mindestlohns, um mögliche Scheinselbstständigkeit sowie um nicht gezahlte Sozialbeiträge.

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