Berlin Radfahrstädte zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Ein Fahrradfahrer fährt über den Fahrradweg in einen Kreisverkehr. Foto: Britta Pedersen/Archiv
Ein Fahrradfahrer fährt über den Fahrradweg in einen Kreisverkehr. Foto: Britta Pedersen/Archiv © Foto: Britta Pedersen
Berlin / DPA 07.06.2018

Zur Arbeit und in der Freizeit zu radeln, ist populär und angesagt. In vielen deutschen Städten wächst der Anteil des Radverkehrs seit einiger Zeit kontinuierlich. Viele Kommunen sehen sich als Fahrradstadt oder wollen es werden. Doch Wunsch und Wirklichkeit, Pläne und Taten stimmen nicht immer überein. Der Weg zu einer fahrradfreundlichen Stadt ist eingeschlagen, aber oft noch lang.

Manchmal aber kann Erfolg auch zum Problem werden - so wie in Münster. Die westfälische Stadt gilt als Fahrradstadt Nummer eins in Deutschland. Im Radverkehrskonzept Münster 2025 heißt es selbstkritisch: „Allerdings wird schon heute an vielen Stellen im Stadtgebiet deutlich, dass die vorhandene Radverkehrsinfrastruktur den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht wird und hinsichtlich Dimensionierung und Zustand teilweise in die Jahre gekommen ist.“

Berlin dagegen steht auf dem Weg zu einer radfahrerfreundlichen Stadt noch ziemlich am Anfang. Auch in Hamburg, München, Leipzig und Karlsruhe sind Mobilität und die Rolle des Fahrrads wichtige Themen.

Daten zur Mobilität in Berlin

Entwurf des Berliner Mobilitätsgesetzes (Stand: 20.2.2018)

Blog zum Radverkehr in Münster

Stadt Münster zur Verkehrsplanung

Hamburg: Bündnis für Radverkehr

ADFC: Leitbild für Hamburg

Kampagne Radlhauptstadt München

Ziele ADFC München

ADFC Karlsruhe

20-Punkte-Programm Karlsruhe

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