In Quedlinburg in Sachsen-Anhalt ist ein 73-jähriger Mann auf offener Straße mit tödlichen Schussverletzungen gefunden worden. Die Hintergründe waren zunächst völlig unklar, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag in Magdeburg sagte. Es gebe Zeugen, die am Montagabend Schüsse gehört und einen Notruf abgesetzt hätten.

Quedlinburg: Rettungsdienst versucht Mann zu reanimieren – Täter flüchtet mit Fahrrad

Nach Informationen der Mitteldeutschen Zeitung hatte sich ein Zeuge um 18.45 Uhr bei der Polizei gemeldet und eine leblose Person in der Straße Gröpern gemeldet. Laut dem Bericht hätten Rettungsdienst und Notarzt versucht, den Mann zu reanimieren. Blieben dabei aber erfolglos.
Zudem gebe es erste Hinweise, dass womöglich ein Tatverdächtiger mit einem Fahrrad geflüchtet sein könnte. Nach Informationen der „Bild-Zeitung“wurde das Opfer durch drei Schüsse in den Rücken getötet.

Toter in Quedlinburg: Obduktion am Mittwoch

Der Mann soll am Mittwoch obduziert werden, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag in Magdeburg sagte. In der Zwischenzeit hat bereits eine Sonderkommission die Arbeit aufgenommen, um den Fall aufzuklären und den Täter zu finden. Es werde wegen Mordverdachts ermittelt.

Polizei Magdeburg sucht mit Hubschrauber und Hunden

Eine sofort eingeleitete Suche der Polizei mit Unterstützung eines Hubschraubers und von Fährtenhunden blieb ohne Erfolg. Am Dienstag wurden Zeugen vernommen. Davon erhoffte sich die Polizei weitere Hinweise zum mutmaßlichen Täter. Der getötete Mann stammt demnach aus Quedlinburg. Die Ermittler wollen nun etwa Zeugen befragen, um die Spur zum Täter aufzunehmen, wie die Polizeisprecherin sagte.
Einem Bericht der „BZ“ zufolge sollen Zeugen angegeben haben, dass der flüchtige Täter dunkel gekleidet war und ein dunkles Basecap trug.
Das Motiv für die Schüsse ist noch völlig unklar. Bereits kurz nach der Tat reisten Experten des Landeskriminalamts an, um Spuren am Tatort zu sichern. Ihre Auswertung könnte ebenfalls neue Erkenntnisse bringen, um den Fall aufzuklären.