Freiburg Polizisten sagen in Freiburger Missbrauchsprozess aus

Freiburg / dpa 21.06.2018

Im Strafverfahren um den jahrelangen Missbrauch eines Kindes bei Freiburg wird der Prozess gegen einen 37 Jahre alten Mann am Donnerstag fortgesetzt. Als Zeugen sollen Polizeibeamte aussagen, die in dem Fall ermittelt haben. Der Angeklagte aus der Schweiz hat zugegeben, den in Staufen bei Freiburg lebenden und heute neun Jahre alten Jungen drei Mal vergewaltigt und dafür Geld gezahlt zu haben. Zu diesen Taten kam es laut Anklage von Spätherbst 2016 bis Januar 2017. Sie wurden demnach gefilmt und die Aufnahmen an andere weitergeleitet. Ein Urteil soll es im Laufe des Juni geben (Az.: 6 KLs 160 Js 35554/17).

Der Junge wurde den Angaben zufolge mehr als zwei Jahre lang von Männern aus dem In- und Ausland vergewaltigt. Die 48 Jahre alte Mutter des Kindes und ihr 39 Jahre alter Lebensgefährte sollen ihn hierfür im Internet angeboten haben. Es gibt insgesamt acht Verdächtige. Die Mutter und ihr wegen schweren Kindesmissbrauchs vorbestrafter Lebensgefährten müssen sich seit Montag vergangener Woche ebenfalls vor dem Freiburger Landgericht verantworten.

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