Freiburg/Mühlacker/Althengstett Viele Kinder und Jugendliche durch Pyrotechnik verletzt

Silvester-Raketen und Böller liegen auf einem Tisch. Foto: Lino Mirgeler
Silvester-Raketen und Böller liegen auf einem Tisch. Foto: Lino Mirgeler © Foto: Lino Mirgeler
Freiburg/Mühlacker/Althengstett / DPA 01.01.2018

Durch Böller und andere Feuerwerkskörper haben sich zahlreiche junge Menschen in der Silvesternacht in Baden-Württemberg schwere Verletzungen zugezogen. Zwei minderjährige Schüler wurden im Breisgau beim Start einer Silvester-Rakete verletzt, wie Florian Lampert, Facharzt für Plastische Chirurgie an der Uniklinik Freiburg, am Montag sagte. Anstatt abzuheben sei der Feuerwerkskörper sofort explodiert und habe die beiden so schwer verletzt, dass sie noch am Silvesterabend notoperiert werden mussten. Lampert behandelte am Neujahrsmorgen viele weitere Menschen, die sich durch unsachgemäßen und leichtsinnigen Umgang mit Pyrotechnik schwere Verbrennungen zugezogen hatten, wie er sagte.

Ein weiterer Jugendlicher wurde am Silvesterabend in Mühlacker (Enzkreis) verletzt, als ein Böller sofort nach dem Anzünden noch in seiner Hand zündete, wie die Polizei berichtete. Der 15-Jährige wurde in eine Spezialklinik gebracht. Ein Dreijähriger erlitt in der Nacht in Althengstett (Kreis Calw) ein Knalltrauma, als ein Böller neben dem Auto zerplatzte, in dem das Kind saß.