Jahr um Jahr dieselbe Frage: Welches Versteck eignet sich für das Osternest? Hinterm Sofa war es letztes Jahr, unterm Busch das Jahr zuvor. Damit die Suche immer wieder ein Erlebnis ist, geben diverse Internetportale Tipps für gute Verstecke. Wir haben die besten zusammengestellt und No-Gos aussortiert.

Ab in den Garten

1. Zwischen bunten Wäscheklammern, die in einem Säckchen an der Wäschespinne hängen, verschwinden kleine Nougat-Eier perfekt.

2. Wer einen Sandkasten im Garten hat, kann den Schokohasen eingepackt in einem Plastikbeutel vergraben.

3. Echte Käfer sitzen oft auf Bäumen oder in Sträuchern – warum nicht auch die Schokokäfer zu Ostern? Dazu kann man diese auf den unteren Ästen mit Klebeband befestigen oder sie in Baumlöchern verschwinden lassen.

4. Wer einen Hund hat, kann Geschenke an dessen Halsband befestigen. Der tierische Begleiter streift mit den Kindern durch den Garten und hilft bei der Suche. Achtung: Schokolade ist für Hunde giftig und sollte deshalb nicht verwendet werden.

5. Kleine Beutel befüllt mit Ostergeschenken lassen sich prima an die Innenseite der halbvollen Regentonne kleben. Im Falle eines Absturzes sollten die Päckchen aber auf jeden Fall wasserdicht sein.

6. Lange Borsten eines Besens, der auf der Terrasse steht, bieten eine gute Tarnung für kleine Schokoküken.

Verstecke in der freien Natur

7. Es muss nicht immer der eigene Garten sein. Auf geht’s in die Natur – auf die Heide oder eine große Wiese. So kann man eine großangelegte Osteraktion für die ganze Familie und Freunde starten. Denn: Mehr Platz bedeutet mehr Verstecke. Und je schwerer diese zu finden sind, desto länger wird die Suchzeit. Tief in einem alten Laubhaufen vergraben oder in einem Baumloch versteckt, finden die Liebsten das Osternest sicher nicht so schnell. Auch Tarnung ist erlaubt. Die Eier dazu nicht grell einfärben, sondern bei Grün-, Braun- und Gelb-Tönen bleiben. Ist Schnee vorhergesagt, kann man sich das Färben sparen und lässt die Eier einfach weiß. Wichtig: Sollte man mehr als zehn Nester verstecken, wäre ein Lageplan hilfreich. Sonst warten die Ostereier vergebens darauf, gefunden zu werden.

8. Wer seinen Lieben eine besondere Freude machen will, kann die Ostereiersuche als Schnitzeljagd anlegen. Dazu kann man auf der Strecke einfach kleine Wegweiser anbringen oder vorher eine schöne Schatzkarte gestalten. Zu Fuß oder bei einer Radtour können die Suchenden dann ihre Ostergeschenke einsammeln.

9. Wer die moderne Variante bevorzugt, kann sich auch eine App herunterladen und die Ostereiersuche mit dem Handy starten. Zumindest für iPhone und iPad gibt es die App „Ei-Finder“, bei der man mittels GPS auf Nestsuche gehen kann.

Die Suche im Haus

Auch im Haus gibt es viele Möglichkeiten, die Ostereiersuche zu etwas Besonderem zu machen. Natürlich gilt auch hier die Devise: Zehn Verstecke sind besser als eines – das Osternst wird am besten aufgeteilt.

10. Klebeband ist hilfreich. Einfach die einzelnen Naschereien unter Stühlen und Tischen, hinter Schränken oder an Lampen befestigen.

11. Die Geschirrspülmaschine bietet reichlich Platz zum Verstecken. Unter schmutzigen Tassen und Töpfen wird bestimmt nicht zuerst nachgeguckt.

12. Wer ein Buch verschenken möchte, findet dafür unendlich viele Möglichkeiten im Haus: unter dem Teppich, im Bettbezug oder im Bücherregal.

13. Lebensmittelverpackungen jeglicher Art sind geeignete Verstecke. Einfach die Müslischachtel oder die Kekspackung leeren und die Ostergeschenke darin platzieren.

Schlechte Osterverstecke

14. Auch wenn der Komposthaufen oder der Mülleimer das Osternest verschwinden lassen, als Versteck denkbar unpassend. Niemand möchte seine Süßigkeiten zwischen alten Kartoffelschalen und schmierigen Verpackungen suchen, geschweige denn danach noch essen.

15. Küchen-Kleingeräte sind nicht geeignet. Toaster, Mixer und Co. können vor allem für Kinder sehr gefährlich sein.

16. Ebenso wie der Mülleimer ist auch der Wäschekorb kein feines Versteck. Zwischen alten Socken wühlen, um das Osternest zu finden, ist sehr unappetitlich.

17. Unter Tischdecken, Sitzpolstern und Teppichen kann man ein Osterei mehr schlecht als recht verstecken. Entweder wird es platt getreten oder es ist durch eine Wölbung zu leicht zu entdecken. Das gleiche gilt für Sofaritzen.

18. Während Lebensmittelverpackungen geeignet sind, sollte man die Finger von jegliche anderem Verpackungsmaterial lassen. Zwischen Spülmaschinentabs und Waschmittelrückständen sollten Kinder keine Süßigkeiten suchen.

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