Die neue Variante des Coronavirus hat es in sich. Omikron greift auch in Deutschland um sich, das RKI fordert, Kontakte zu reduzieren. Und auch der neue Gesundheitsminister Karl Lauterbach kündigt an, zeitnah neue Vorschläge zur Pandemiebekämpfung vorzulegen.

RKI Empfehlung: Kontakte reduzieren und nicht Reisen

Wöchentlich gibt das Robert Koch-Institut einen neuen Bericht heraus. Diese Woche warnt es vor allem vor der neuen Omikron-Variante. Es sei „mit einer schlagartigen Erhöhung der Corona-Infektionszahlen zu rechnen und es kann zu einer schnellen Überlastung des Gesundheitssystems und gegebenenfalls weiterer Versorgungsbereiche komme“, schreibt das RKI im Bericht.
Es schätzt die Gefährdung durch Covid für die Gesundheit der deutschen Bevölkerung als sehr hoch ein. Deshalb fordert das RKI, Kontakte nur auf die Notwendigsten zu reduzieren und Reisen zu vermeiden.

Lauterbach kündigt Vorschläge zu neuen Regeln an: Quarantäne und Kontaktbeschränkungen

Angesichts der erwarteten rasanten Ausbreitung der Corona-Variante Omikron in Deutschland rücken weitere Krisenmaßnahmen in den Blick. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach kündigte für die nächste Woche Vorschläge dazu an. „Wir sind mit einem dynamischen Anstieg der Omikron-Fälle konfrontiert“, sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in den ARD-„Tagesthemen“. Es gelte zu überlegen, was dies etwa für Kontaktreduzierungen und die Dauer von Quarantänezeiten bedeute. Nach Meldeverzögerungen über die Feiertage solle es zur Ministerpräsidentenkonferenz mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) am 7. Januar „sehr zuverlässige Zahlen“ zur Corona-Lage geben. Lauterbach erläuterte, zu erwarten sei eine Verdoppelung der Omikron-Fälle innerhalb von vier bis fünf Tagen.