Wegen der hohen Sieben-Tage-Inzidenz hat die deutsche Regierung am Freitag eine Reisewarnung für fast ganz Österreich ausgesprochen. Nun verschärft auch das Land selbst die Corona-Regeln für die Einreise. Ein Überblick zu den maßnahmen für den Urlaub und die Einreise nach Österreich.
  • Welchen Corona-Test braucht man bei der Einreise nach Österreich?
  • Was bedeutet die Reisewarnung für das Hochrisikogebiet Österreich?
  • Was hat es mit der 2,5G-Regel auf sich?

PCR-Test bei der Einreise nach Österreich nötig – Corona-Regeln aktuell

Ungeimpfte Reisende müssen an der österreichischen Grenze künftig einen PCR-Test vorweisen. Antigen-Schnelltests werden bei der Einreise ab Montag nicht mehr akzeptiert. Nur noch für Grenzpendler sind diese ungenaueren Tests gültig, wie aus einer Verordnung hervorging, die am Dienstagabend öffentlich gemacht wurde.

Einreise nach Österreich 2021: Österreich verschärft Corona-Maßnahmen

Grundsätzlich gilt jedoch für Deutsche eine Reisewarnung, da die Bundesregierung seit Sonntag fast ganz Österreich als Corona-Hochrisikogebiete einstuft. Wer aus einem Hochrisikogebiet nach Deutschland zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens nach fünf Tagen mit einem negativen Test davon befreien.

2,5G-Regel in Österreich bedeutet 3G-plus – mit negativem Corona-Test

Wer dennoch nach Österreich will, muss strengere Kriterien laut der neuen 2,5G-Regel (Geimpft, Genesen oder PCR-Getestet) erfüllen. Impfzertifikate sind nicht mehr ein Jahr lang, sondern nur noch neun Monate gültig. Ungeimpfte Pendler müssen negative PCR-Testergebnisse vorweisen, die nur noch für 72 Stunden gelten (bisher eine Woche). Schnelltests sind für Pendler nur noch 24 statt 48 Stunden lang gültig.

Urlaub in Österreich 2021: Was gilt im Hochrisikogebiet?

Noch vor einigen Wochen sah alles danach auch, dass Skiurlaub in Österreich in der Saison 2021/2022 wieder möglich ist. Jetzt ist alles anders. Das Land gilt als Hochrisikogebiet. Die Regeln für den Urlaub haben sich geändert:
Die hohen Coronazahlen haben für die Einreise Konsequenzen. Die Einstufung zum Risikogebiet hat allerdings vor allem für die Rückreise nach Deutschland Folgen.