Österreich geht einen weiteren Schritt im Kampf gegen das Coronavirus: Ab dem 1. November 2021 gilt nun auch am Arbeitsplatz die 3G-Regel, wenn dort der Kontakt mit anderen Personen nicht ausgeschlossen werden kann. Das plant das österreichische Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

3G-Nachweis am Arbeitsplatz: Ab dem 1.11. in Österreich Pflicht

Nachdem Italien bereits die 3G-Regel am Arbeitsplatz eingeführt hat (sog. Grüner Pass), zieht Österreich nun nach. Arbeitnehmer müssen ab dem 1. November nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ auf das Coronavirus getestet sind. Wie der österreichische Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein mitteilte, seien sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer für die Einhaltung der 3G-Regel im Job verantwortlich. Durch die Einführung der Nachweispflicht „geimpft, genesen, getestet“ entfällt ab November die Maskenpflicht am Arbeitsplatz in Österreich. An anderen Orten (Supermarkt oder Pflegeheim) bleibt die Maskenpflicht allerdings bestehen. Wird die Regel missachtet, droht eine Strafe von bis zu 3.600 Euro. Es wird eine Übergangsfrist bis zum 14. November geben. Besteht in dieser Zeit noch kein 3G-Nachweis, muss weiterhin eine FFP2-Maske getragen werden.

Maßnahme 3G-Regel am Arbeitsplatz: Was plant Österreich für den 1. November?

  • 3G-Pflicht für Spitzensportlerinnen und -Sportler
  • Erhöhte Testintensität für nicht geimpfte und nicht genesene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich
  • Arbeitsorte im Gesundheits- und Pflegebereich dürfen nur mit 3G-Nachweis betreten werden
  • der Mund-Nasen-Schutz wird zusätzlich zum 3G-Nachweis in Alten- und Pflegeheimen sowie in Spitälern verpflichtend
  • Weiterhin FFP2-Maskenpflicht an Orten zur Deckung notwendiger Grundbedürfnisse (z.B. Supermärkte, Apotheken, öffentliche Verkehrsmittel)
  • 3G-Nachweis oder FFP2-Maske in sonstigen Kundenbereichen (z.B. Museen)
  • Weiterhin keine Maskenpflicht in 3G-Settings (z.B. Gastronomie, Theatern, Friseure, Veranstaltungen)