Notizen vom 4. Oktober 2014

SWP 04.10.2014

Tod in Sprengstofffabrik

15 Männer und Frauen (26 bis 59) sind getötet worden, als eine Sprengstofffabrik im Dorf Gorni Lom in Bulgarien explodiert ist. Sie stellt Sprengstoff für zivile Zwecke her und verschrottet Munition. Die Unglücksursache ist unklar. Die Sicherheit in der Fabrik ist mehrfach angeprangert worden. Und die Löhne liegen zum Teil ein Drittel unter dem bulgarischen Mindestlohn von monatlich 340 Lewa (174 Euro).

16 Wanderer vermisst

Die Suche nach Toten am japanischen Vulkan Ontake ist auch gestern abgebrochen worden, weil ein Taifun angekündigt worden war. 16 Wanderer werden vermisst. 47 Leichen sind seit Samstag, als der Vulkan ausgebrochen war, vom Gipfel geborgen worden. Die meisten Wanderer waren von Felsbrocken erschlagen worden, einer starb an Verbrennungen.

Prostituierte entführt

Die Polizei hat eine entführte 19-jährige rumänische Prostituierte aus einer Wohnung in München befreit. Vier rumänische Männer wurden in U-Haft genommen. Augsburger hatten die Polizei alarmiert, weil eine junge Frau von vier Männern gewaltsam aus einem Bordell geholt und in einen BMW mit ungarischem Kennzeichen gezerrt worden war.

Geschlagen und erstochen

Ein 15-Jähriger ist in Bremen tot aufgefunden worden. Die Polizei nahm drei junge Männer (18 bis 20) und eine 17-Jährige fest. Sie hatten nach Angaben der Staatsanwaltschaft gemeinsam gezecht. Im Streit schlugen und traten sie den 15-Jährigen so heftig, dass er schwer verletzt wurde. Um die Tat zu vertuschen, haben zwei der Männer ihn später erstochen.

Betrunkener Kapitän

Die Wasserschutzpolizei hat einen betrunkenen Kapitän auf einem Frachtschiff auf dem Main-Donau-Kanal erwischt. Der 34-Jährige hatte außerplanmäßig eine Pause in einer Schleuse eingelegt, um seinen Rausch auszuschlafen. Ein Atemtest ergab einen Alkoholwert von 1,6 Promille.