Notizen vom 17. April 2014

SWP 17.04.2014
Wolf in Bayern Der seit einigen Wochen im bayerischen Inntal umherstreifende Wolf war auch schon in der Schweiz unterwegs. Vergangenes Jahr sei der Rüde im Kanton Uri aufgetreten, teilte das Landesamt für Umwelt gestern in Augsburg mit.

Wolf in Bayern

Der seit einigen Wochen im bayerischen Inntal umherstreifende Wolf war auch schon in der Schweiz unterwegs. Vergangenes Jahr sei der Rüde im Kanton Uri aufgetreten, teilte das Landesamt für Umwelt gestern in Augsburg mit. Dies habe ein Vergleich seiner Gendaten mit der Schweizer Wolfsdatenbank ergeben. Außer dem Auftreten des Wolfs zwischen Oberaudorf und Brannenburg (Landkreis Rosenheim) sowie den Fotos eines Wolfs im Landkreis Erding hat das LfU keine weiteren Hinweise auf die Existenz eines solchen Tieres. Ende März hatte der Wolf im Inntal eine Hirschkuh gerissen.

Karambolage bei Glätte

Wegen Eisglätte sind gestern auf einer Autobahn in Österreich Dutzende Autos kollidiert. Rund 50 Fahrzeuge krachten auf der A1 bei St. Pölten im Bundesland Niederösterreich ineinander, wie die Feuerwehr mitteilte. Zehn Menschen seien verletzt worden. Vor dem Unfall sei ein heftiger Graupelschauer niedergegangen.

Katze warnt vor Feuer

Eine Katze in Oberfranken hat ihr Frauchen womöglich vor dem Tod durch Flammen gerettet: Die Frau hatte in der Nacht zum Mittwoch ihren Ofen geschürt, um es beim Schlafen wärmer zu haben. Während die 60-Jährige in Redwitz an der Rodach schlief, entzündete sich ein Stapel Brennholz neben dem Ofen. Die Katze weckte die Frau. Diese bemerkte den Brandgeruch und rief die Feuerwehr.

Erpresser ausgeliefert

Spanien hat den 62-jährigen Mann an Deutschland ausgeliefert, der Hells-Angels-Rocker in Frankfurt erpresst haben soll. Er hatte sie nach Angaben der Staatsanwalt mit der Behauptung unter Druck gesetzt, er wisse, dass sie Lösegeld aus der Reemtsma-Entführung gewaschen hätten. Auch die 59-jährige Schwester des Mannes sitzt in Haft. Der Hamburger Millionen-Erbe Jan-Philipp Reemtsma war 1996 entführt und nach fünf Wochen gegen ein Lösegeld von 30 Millionen Mark freigelassen worden.