NOTIZEN vom 14. September

SWP 14.09.2012

Misshandeltes Baby ist tot Das von seinem 17-jährigen Vater misshandelte Baby aus Berlin ist tot. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gestern. Bereits am Mittwoch hatten die Ärzte den Hirntod des sieben Monate alten Mädchens festgestellt, nun haben sie die lebenserhaltenden Maßnahmen beendet. Der Vater soll das Baby vor mehr als einer Woche so stark geschüttelt haben, dass es ein Schütteltrauma erlitt. Damit ist 2012 schon das zweite Kind in Berlin nach schweren Misshandlungen durch ein Elternteil gestorben. In beiden Fällen sollen die Behörden von früheren Übergriffen gewusst haben.

Mückenplage in der Fabrik

Eine Mückeninvasion hat 6000 Arbeiter einer Fabrik in Algerien in die Flucht geschlagen. Das Fahrzeug-Werk in einem Vorort von Algeriens Hauptstadt Algier wurde nach Beratungen zwischen den Behörden und der Werksleitung geräumt, wie die Tageszeitung "El Khabar" gestern berichtete. Zuvor waren mehr als 100 Arbeiter wegen Mückenstichen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Mehr Schönheits-OPs

Jedes Jahr gibt es in Deutschland etwa 500 000 Schönheitsoperationen - Tendenz steigend. Darin seien nur die rein operativen Maßnahmen und keine Behandlungen mit beispielsweise Botox enthalten, sagte die Sprecherin der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen, Kerstin van Ark, in Bremen.

Mundlos im TV-"Tatort"

In einem ARD-"Tatort" von 2001 war nach einem Medienbericht offenbar zufällig ein Fahndungsfoto des später als Mitglied der rechtsextremen Terrorzelle NSU bekanntgewordenen Uwe Mundlos zu sehen. Das Bild klebte damals in einer Szene auf der als Requisite nachgemachten Akte eines Sexualverbrechers, berichtete das Nachrichtenportal "Spiegel Online" gestern und berief sich dabei auf die Aussage der Produzentin der damaligen "Tatort"-Episode. "Ich bin fast vom Glauben abgefallen: Es ist Mundlos", sagte sie, nachdem sie sich die Folge erneut angeschaut hatte.