Notizen vom 1. Oktober 2014

SWP 01.10.2014

Mers in Österreich

In Österreich ist erstmals ein Fall des Coronavirus Mers aufgetreten. Das hat das österreichische Gesundheitsministerium mitgeteilt. Die Frau aus Saudi-Arabien sei kürzlich eingereist und halte sich jetzt in der Isolierstation eines Wiener Krankenhauses auf. Ihr Zustand sei kritisch. Bisher sind ein Dutzend Mers-Fälle in der EU registriert. Mers kann zu Lungenentzündung und Nierenversagen führen. Mehr als jeder dritte Patient stirbt.

Fotorechte exklusiv

Die ersten Bilder der Hochzeit von George Clooney und Amal Alamuddin sind erschienen. Die Magazine "Hello!" und "People" haben die Fotorechte exklusiv erworben, für Deutschland hält die "Bunte" die Abdruckrechte, teilte der Burda-Verlag mit. Wie viel Geld dafür bezahlt wurde, ist genauso unbekannt wie, ob das Paar die Einnahmen für einen guten Zweck spenden will.

Felipe VI. muss haushalten

Das spanische Königshaus muss im nächsten Jahr weiterhin mit 7,78 Millionen Euro auskommen. Das hat die konservative Regierung dem Parlament vorgeschlagen. 2009 hatte die königliche Familie noch 8,9 Millionen zur Verfügung gehabt. Seit dem Thronwechsel im Juni wird das Geld des Königshauses vom neuen König Felipe VI. (46) verwaltet und verteilt.

Stausensor in Notrufsäule

Notrufsäulen an Autobahnen sollen vorbeifahrende Wagen registrieren und Staus an Polizei und Verkehrsfunk melden. Das sieht ein Projekt des Kompetenznetzwerks ITS Niedersachsen vor. Ausprobiert wird die Technik in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Geprüft werden soll, ob Daten aus Autos gebündelt an eine Leitstelle weitergegeben werden können. Per Datenaustausch mit den Autos könnten sogar Falschfahrer erkannt und Autofahrer gewarnt werden.

Tod im Berg

Am Großglockner sind zwei österreichische Bergsteiger (49 und 56) rund 400 Meter tief abgestürzt und gestorben. Die Unglücksursache war zunächst unklar. Der Großglockner ist mit rund 3800 Metern Höhe der höchste Berg Österreichs.

Porno-Filme öffentlich

Filme oder Tonträger, die wegen pornografischer, gewalttätiger, antisemitischer oder pädophiler Inhalte auf dem Index stehen, könnten bald öffentlich zugänglich werden. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien muss deren Kopien herausgeben, wenn sie sonst nicht mehr erhältlich sind. Das hat das Kölner Verwaltungsgericht entschieden.