Die offenen Flächen auf den Höhen des nördlichen Schwarzwaldes sollen nach Angaben von Nationalparkdirektor Wolfgang Schlund langsam erweitert und miteinander verbunden werden. Für seltene Pflanzen und Tiere sei es wichtig, die bisher isolierten Flächen zu einem Grinden-Band zusammenzuführen. So sollen die aktuell rund 200 Hektar etwa um die Hälfte erweitert werden. Um die mit Heide, Gräsern, Beeren und Latschenkiefern bewachsenen Flächen offen halten zu können, weiden dort im Sommer robuste Schafe und Rinder. Die Grinden sind Folge von Rodung und landwirtschaftlicher Nutzung im Mittelalter. Heute gehören sie zu den wertvollsten Flächen des Schwarzwaldes.

Infos des Nationalparks zu Grinden