Nach dem Auftakt mit dem Medizin-Nobelpreis an den in Leipzig arbeitenden Schweden Svante Pääbo wird am Dienstag in Stockholm entschieden, wer den diesjährigen Physik-Nobelpreis erhält. Frühestens um 11.45 Uhr wird die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften verkünden, wen sie diesmal mit dem renommierten Preis in der traditionell als zweites bekanntgegebenen Nobelpreis-Kategorie auszeichnet. In den Folgetagen stehen dann noch die Bekanntgaben in Chemie, Literatur, Frieden sowie in Wirtschaftswissenschaften an.
In den beiden Vorjahren waren mit dem Astrophysiker Reinhard Genzel und dem Meteorologen Klaus Hasselmann jeweils deutsche Forscher unter den Physik-Nobelpreisträgern gewesen. Hasselmann und zwei weitere Wissenschaftler waren 2021 für ihre Beiträge zur Erforschung des Klimas und anderer komplexer Systeme geehrt worden.
Wie im Vorjahr sind die Nobelpreise mit zehn Millionen schwedischen Kronen (knapp 920 000 Euro) pro Kategorie dotiert. Verliehen werden die renommierten Preise traditionell am 10. Dezember, dem Todestag von Preisstifter und Dynamit-Erfinder Alfred Nobel (1833-1896).