Netflix hat in Deutschland die Preise von zwei seiner drei Abonnements erhöht. Die Standard-Variante mit HD-Qualität und der Nutzung auf zwei Geräten ist von 10,99 Euro auf 11,99 Euro pro Monat gestiegen. Für die Premium-Variante mit Ultra-HD und vier Geräten muss der Nutzer ab sofort 15,99 Euro statt 13,99 Euro zahlen. Lediglich die Basis-Version für 7,99 Euro bleibt gleich.

Netflix-Nutzer teilen ihren Account

Um Kosten für das Streaming von Filmen und Serien zu sparen, teilen sich viele Nutzer ihren Account mit anderen. Das klingt logisch und verständlich - in der Standard-Variante spart man sich immerhin die Hälfte, teilt man sich das Premium-Paket, zahlt man nur ein Viertel. Doch ist das überhaupt erlaubt?

Account-Sharing: Das musst du beachten

Schaut man sich die AGBs des Streamingdienstes an, fällt Punkt 4.2 ins Auge: „Der Netflix-Dienst und sämtliche Inhalte, die über den Dienst angesehen werden, sind ausschließlich für Ihre persönliche und nicht kommerzielle Nutzung bestimmt und dürfen nicht mit Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, geteilt werden.“

Das bedeutet also, dass das Teilen des Accounts prinzipiell in Ordnung ist, solange es sich um Personen handelt, mit denen man zusammenlebt. Alle anderen Zusatz-Nutzer, wie etwa der Freund am anderen Ende der Stadt, sind demnach nicht erlaubt. In diesem Fall könnte Netflix den Account sogar sperren oder ganz kündigen.

Illegales Netflix-Teilen bald nicht mehr möglich?

Noch scheint Netflix ein Auge zuzudrücken - obwohl dem Streamingdienst dadurch laut einer Studie des Portals „Cordcutting.com“ jährlich mindestens 2,3 Milliarden US-Dollar (rund 2 Milliarden Euro) durch die Lappen gehen. Diese enorme Summe könnte letztendlich der Grund sein, dass das illegale Account-Sharing in Zukunft unmöglich gemacht werden soll.

Mithilfe einer künstlichen Intelligenz, die Passwörter-teilende Nutzer erkennt, könnte Netflix dagegen angehen, wie das Magazin „The Verge“ mutmaßt.

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