Vevey/Seattle / dpa/swp

Nestlé und Starbucks haben ihren angekündigten Vermarktungsdeal abgeschlossen. Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern hat sich für gut 7 Milliarden US-Dollar das Recht auf die weltweite Vermarktung sämtlicher Konsum- und Gastronomieprodukte von Starbucks gekauft, mit Ausnahme der Starbucks-Cafés.

Starbucks-Produkte künftig in Supermärkten

Somit hat Nestlé das Recht, künftig etwa Kaffeebohnen oder gemahlenen Kaffee der amerikanischen Marke in allen Supermärkten zu vertreiben. Die weltweit 28.000 Starbucks-Kaffeehäuser sind jedoch vom Deal ausgeschlossen.

Bald ist es soweit: Das erste Starbucks Kaffee-Geschäft öffnet seine Türen in Ulm, genauer gesagt am Münsterplatz 16.

500 Angestellte wechseln von Starbucks zu Nestlé

Der Deal war bereits Anfang Mai angekündigt worden. Rund 500 Starbucks-Angestellte in den USA und Europa wechseln im Zuge der Vereinbarung vom amerikanischen Kaffeeriesen zu Nestlé, wie die beiden Konzerne am Dienstag mitteilten.

Mit den Starbucks-Produkten will Nestlé sein Kaffeeangebot in Nordamerika ausbauen. Besonders in den USA kann der Konzern so seine Marktposition verstärken.

Der Nahrungsmittelmulti will nun die globale Expansion von Starbucks vorantreiben.

Fortuna Düsseldorf kommt in der zweiten Runde des DFB Pokals nach Ulm. Das Spiel findet am 30. Oktober statt, der Vorverkauf startet im September.