Nestlé und Starbucks haben ihren angekündigten Vermarktungsdeal abgeschlossen. Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern hat sich für gut 7 Milliarden US-Dollar das Recht auf die weltweite Vermarktung sämtlicher Konsum- und Gastronomieprodukte von Starbucks gekauft, mit Ausnahme der Starbucks-Cafés.

Starbucks-Produkte künftig in Supermärkten

Somit hat Nestlé das Recht, künftig etwa Kaffeebohnen oder gemahlenen Kaffee der amerikanischen Marke in allen Supermärkten zu vertreiben. Die weltweit 28.000 Starbucks-Kaffeehäuser sind jedoch vom Deal ausgeschlossen.

500 Angestellte wechseln von Starbucks zu Nestlé

Der Deal war bereits Anfang Mai angekündigt worden. Rund 500 Starbucks-Angestellte in den USA und Europa wechseln im Zuge der Vereinbarung vom amerikanischen Kaffeeriesen zu Nestlé, wie die beiden Konzerne am Dienstag mitteilten.

Mit den Starbucks-Produkten will Nestlé sein Kaffeeangebot in Nordamerika ausbauen. Besonders in den USA kann der Konzern so seine Marktposition verstärken.

Der Nahrungsmittelmulti will nun die globale Expansion von Starbucks vorantreiben.