Eid al-Adha Muslime feiern das Opferfest

Palästinensische Kinder laufen mit Ballons während des Eid al-Adha nahe der Al-Aqsa-Moschee in der Altstadt von Jerusalem. Für mehr als eine Milliarde Muslime weltweit beginnt das Opferfest. Das Eid al-Adha genannte Fest ist das wichtigste im Islam. Gefeiert wird vier Tage lang bis zum Freitag. Das Fest während der Wallfahrt nach Mekka (Hadsch) erinnert an die Bereitschaft Abrahams, einen seiner Söhne zu opfern, um Gott seinen Glauben zu beweisen.
Palästinensische Kinder laufen mit Ballons während des Eid al-Adha nahe der Al-Aqsa-Moschee in der Altstadt von Jerusalem. Für mehr als eine Milliarde Muslime weltweit beginnt das Opferfest. Das Eid al-Adha genannte Fest ist das wichtigste im Islam. Gefeiert wird vier Tage lang bis zum Freitag. Das Fest während der Wallfahrt nach Mekka (Hadsch) erinnert an die Bereitschaft Abrahams, einen seiner Söhne zu opfern, um Gott seinen Glauben zu beweisen. © Foto: Mahmoud Illean/dpa
Ulm / SR 21.08.2018

Jährlich feiern etwa 1,5 Milliarden Muslime das Opferfest - Eid al-Adha. Es ist das wichtigste religiöse Fest im Islam und wird zum Gedenken an den Propheten Ibrahim gefeiert.

Was ist das Opferfest?

Bei den Muslimen hat das Opferfest, Eid al-Adha begonnen. Bei diesem Fest geht es darum, dass sich Abraham einst bereit erklärte seinen Sohn für Gott zu opfern. Gott schickte ihm stattdessen ein Schaf, damit er dieses opfern konnte, statt seinen Sohn. In Gedenken daran begehen Muslime der ganzen Welt das Opferfest. Bei den Feierlichkeiten werden Schafe oder Kälber geschlachtet.

In Erinnerung an die Barmherzigkeit Gottes feiern die Gläubigen die Werte Hilfsbereitschaft, Freundschaft und Versöhnung.

An diesem Tag schlachtet das Familienoberhaupt ein Tier. Wenn selbst nicht geopfert wird, muss Geld für eine Schlachtung zugunsten Bedürftiger spenden. Viele Muslime nutzen die Feiertage für einen Kurzurlaub oder besuchen die Familie.

Feierlichkeiten in Deutschland

Auch in Deutschland feiern viele Muslime das Opferfest. Laut dem statistischen Bundesamt leben etwa 4,5 Millionen Muslime in der Bundesrepublik. Schüler islamischen Glaubens können sich an diesem Tag in den meisten Bundesländern von der Schule befreien lassen.
Eine Schlachtung muss jedoch bei dem zuständigen Amtstierarzt zur Schlachttier- und Fleischuntersuchung angemeldet werden.

Der Verband Türkische Gemeinschaft in Deutschland (TGD) wünscht sich seit einigen Jahren die gesetzliche Einführung muslimischer Feiertage in Deutschland.

Waffenruhe angekündigt

Zum Anlass der Feierlichkeiten sollen auch die Waffen in Afghanistan vorerst schweigen. Afghanistans Präsident Aschraf Ghani kündigte eine Waffenruhe an. Diese soll von Montag an bis zum 20. November dauern.

Zu Beginn des Opferfestes wurden jedoch Raketen auf das diplomatische Viertel in der Hauptstadt Kabul abgefeuert. Die Afghanen hoffen auf eine Waffenruhe während der Feierlichkeiten.

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