„Bombe“ Münchner Polizei seziert verdächtige Avocado

Die Kundin eines Discounters hatte sich bei der Polizei gemeldet, weil sie eine Avocado entdeckt hatte, aus der ein Draht ragte. Die Polizei vermutete zunächst eine Bombe.
Die Kundin eines Discounters hatte sich bei der Polizei gemeldet, weil sie eine Avocado entdeckt hatte, aus der ein Draht ragte. Die Polizei vermutete zunächst eine Bombe. © Foto: Polizeipräsidium München/dpa
München / dpa 12.06.2018

Einer verdächtigen Avocado hat die Münchner Polizei nachgespürt. Die Kundin eines Discounters hatte sich bei den Beamten gemeldet, weil sie „einen Gegenstand“ entdeckt habe, aus dem ein Draht herausrage. Die Polizisten gingen anhand der Schilderungen von einer Sprengvorrichtung aus, wie sie am Dienstag mitteilten.

„Kurz nach dem Eintreffen der Polizeibeamten war jedoch schnell klar erkennbar, dass es sich um eine ungefährliche Avocado handelt, in die ein Draht gesteckt worden war“, teilten die Ermittler weiter mit. Sie nahmen die Frucht am Montag mit auf die Polizeiinspektion 14 und schnitten sie auf. Der beruhigende Befund: „Auch im Inneren der Avocado konnten keine abnormalen Fremdkörper aufgefunden werden.“

Die Avocado wurde im Anschluss entsorgt.