Mancherorts wird der Vereinigung der Sternfreunde in Deutschland zufolge der Erdtrabant bereits im Südwesten hinter dem Horizont verschwinden, bevor er vollständig in den Erdschatten eintaucht. So könnten Beobachter teils nur eine partielle Mondfinsternis verfolgen.
Gänzlich für das bloße Auge am Himmel verschwinden wird der Erdtrabant bei der Finsternis ohnehin nicht. Bei der totalen wie auch bei der partiellen Mondfinsternis leuchtet der vom Erdschatten bedeckte Mond in rötlichen, manchmal auch nur in fahlen Farben.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vom Sonntag werden am Montagmorgen die Chancen auf freie Sicht im Osten von der Ostsee bis zum Erzgebirge und in großen Teilen Bayerns ganz gut sein. „Überall weiter westlich ist es aber eher Glückssache, ein wolkenfreies Fenster zu erwischen. Da ziehen mehr Wolken durch“, hieß es weiter.
Für Schaulustige in Deutschland tritt der Mond um kurz vor 4.30 Uhr in den Kernschatten der Erde ein. Die Totalität beginne um 5.29 Uhr, genau dann, wenn der Trabant von der Mitte Deutschlands ausgesehen gerade untergeht. Um 6.12 Uhr werde die Mitte der Finsternis erreicht, kurz vor 7 Uhr ende die totale Phase, teilten die Sternfreunde mit.