Bei einem tragischen Unglück im Karwendelgebirge bei Mittenwald sind rund 100 Schafe in den Tod gestürzt, das berichtet der Bayerische Rundfunk. Unweit der Hochlandhütte beim Predigtstuhl hatte sich am Montag ein massiver Felssturz ereignet. Dabei sind etwa 100 Schafe von Gesteinsbrocken mitgerissen worden, rund 80 bis 100 Höhenmeter in die Tiefe gestürzt und gestorben. Nun hat die Suche nach den Ursachen begonnen. Ein Erdbeben wird nicht ausgeschlossen.

Rund 40 Schafe werden noch vermisst

Die Herde von unterschiedlichen Landwirten aus dem Isartal war zwischen Dammkar und Hochlandhütte unterwegs zur Sommerweide als sich das Unglück ereignete. Einige Hirten waren am Montag schon unterwegs, um nach ihren Tieren zu suchen. Rund 40 Schafe werden derzeit noch vermisst. Nach dem Felssturz sind die Tiere in unterschiedliche Richtungen davongerannt.

Karwendelgebirge ist bei Wanderern beliebt

Da das Gebiet bei Mittenwald auch bei Wanderern sehr beliebt ist, hat ein Polizeihubschrauber das Gebiet aus der Luft abgesucht. Es wurden allerdings keine verschütteten Menschen entdeckt. Noch ist unklar ob das Erdbeben vergangenen Freitag bei Garmisch-Partenkirchen der Grund für den Felssturz war. Forscher sollen nun herausfinden, ob dadurch Schäden im Fels entstanden sind, die dann zum Geröllrutsch geführt haben.

Das könnte dich auch interessieren: