Freiburg Missbrauchsprozess Freiburg: Öffentlichkeit ausgeschlossen

Das Landgericht in Freiburg. Foto: Patrick Seeger/Archiv
Das Landgericht in Freiburg. Foto: Patrick Seeger/Archiv © Foto: Patrick Seeger
Freiburg / DPA 12.04.2018

Im Prozess um den jahrelangen Missbrauch eines Kindes bei Freiburg ist die Öffentlichkeit für die Aussage des Angeklagten ausgeschlossen worden. Der Mann habe ein Geständnis angekündigt und gegenüber einem psychiatrischen Gutachter die Taten eingeräumt, sagte der Vorsitzende Richter Stefan Bürgelin zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Freiburg am Donnerstag. Da der Angeklagte über sein Sexualleben berichten wolle, werde die Öffentlichkeit zu seinem Schutz ausgeschlossen. Dies gelte auch für die Plädoyers und das letzte Wort des Angeklagten vor dem Urteil. Zudem werden vor Gericht Videoaufnahmen der Taten gezeigt, auch diese ohne Öffentlichkeit.

Angeklagt ist ein 41 Jahre alter Deutscher. Er soll sich laut Anklage in mindestens zwei Fällen an dem heute neun Jahre alten Jungen aus Staufen bei Freiburg vergangen und dafür Geld bezahlt haben. Die Mutter des Kindes und ihr Lebensgefährte hatten das Kind demnach im Internet angeboten und Männern gegen Geld für Vergewaltigungen überlassen (Az.: 6 KLs 160 Js 30350/17).

Pressemitteilungen des Gerichts zu den Prozessen

Pressemitteilung der Polizei vom 11.1.

Zweite Pressemitteilung der Polizei vom 11.1.