Freiburg Mischen verboten: Erzbistum verbietet Asche-Wasser-Mix

Eine Hand macht ein Aschekreuz auf die Stirn eines Mannes. Foto: Caroline Seidel/Archiv
Eine Hand macht ein Aschekreuz auf die Stirn eines Mannes. Foto: Caroline Seidel/Archiv © Foto: Caroline Seidel
Freiburg / DPA 27.06.2018

Jahrelang ging die Mischerei gut - nach mehreren Verätzungen hat das Erzbistum Freiburg nun aber das Mischen von Asche und Wasser in der Messe verboten. Am Aschermittwoch, dem traditionellen Datum für das Aufmalen von Aschekreuzen auf die Stirn, hatten in diesem Jahr bei einem Gottesdienst in Villingen-Schwenningen (Schwarzwald-Baar-Kreis) mehrere Besucher Verätzungen auf der Haut erlitten.

Nach einer Untersuchung des Landeskriminalamts war wohl die Mischung der Asche mit Wasser für die ätzende Wirkung verantwortlich, weshalb das Bistum aus Vorsicht nun das Verbot verhängte. Warum jahrelang keine Hautreizungen auftraten, kann man sich dort nicht erklären. Künftig werden die Priester voraussichtlich reine Asche für ihre Kreuze verwenden. „Das hält natürlich ohne Wasser weniger gut“, sagte ein Bistumssprecher. „Aber es geht ja ums Symbol.“

Die Vorfälle in Baden haben auch die Diözese Rottenburg-Stuttgart aufmerksam gemacht. In ihrem nächsten Amtsblatt wollen die Verantwortlichen Hinweise für die korrekte Verwendung der Asche beim Auftragen des Kreuzes geben, sagte eine Sprecherin.

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