Der Privatwagen des früheren Stuttgarter Oberbürgermeisters Manfred Rommel ist sechs Jahre nach seinem Tod unter den Hammer gekommen - für 8500 Euro. Das teilte das Auktionshaus Eppli am Sonntagabend in Stuttgart mit. Auf Wunsch der Familie des CDU-Politikers soll der Erlös gespendet werden. Unter anderem soll das Geld an eine Parkinson-Stiftung gehen - Rommel selbst litt unter der Krankheit.

Der vormalige VW-Fahrer Rommel habe sich erst nach Überzeugungsarbeit des damaligen Daimler-Vorstands zu dem Mercedes durchringen können. „Mit der Zulassung am 19.11.1982, also zwei Wochen bevor der Mercedes 190 der Öffentlichkeit präsentiert wurde, dürfte Rommels Mercedes einer der ältesten existierenden 190E sein“, so das Auktionshaus.

Dem neuen Besitzer des 90 PS starken Wagens mit elektrischem Schiebedach, Automatikgetriebe, Tempomat und Scheinwerfer-Wischanlage empfiehlt das Haus eine Abholung mit Anhänger, „da eine Fahrtüchtigkeit über eine längere Strecke nicht zugesichert werden kann“.

Von 1974 bis 1996 war Rommel (1928-2013) als Oberbürgermeister von Stuttgart einer der bundesweit bekanntesten Kommunalpolitiker. Sein Vater, Generalfeldmarschall Erwin Rommel (1891-1944), war wegen seines Einsatzes während des Afrika-Feldzugs als „Wüstenfuchs“ bekannt.

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