Bei bestimmten Fahrzeugen der Baureihen GLE/GLS, C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse, E-Klasse, GLC, CLS und G-Klasse mit Dieselmotor könne es zu einer Undichtigkeit kommen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mit. Dadurch könne in Einzelfällen ein Ansteigen der Bauteiltemperatur nicht vollständig ausgeschlossen werden. Es sind weltweit mehr als 800.000 Fahrzeuge von dem Problem betroffen, wie die „Bild“-Zeitung und das „Handelsblatt“ zuvor berichteten.

Rückruf bei Mercedes: Austausch betroffener Teile noch im Januar

Mercedes-Benz will Mitte oder Ende Januar mit der Reparatur Hunderttausender Fahrzeuge beginnen, die von einem Rückruf betroffen sind. Der Austausch sei abhängig von der Softwarefreigabe und der Verfügbarkeit von Teilen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mit. Bis zum Start der Reparatur „sollte das vom Rückruf betroffene Fahrzeug besonders umsichtig gefahren werden und die Nutzung auf das erforderliche Minimum beschränkt werden“. Zuvor hatten die „Bild“-Zeitung und das „Handelsblatt“ darüber berichtet.

Rückruf bei Mercedes: Problem bei Produktbeobachtung aufgefallen

Das Problem sei im Zuge der Produktbeobachtung aufgefallen, erklärte ein Mercedes-Benz-Sprecher. Der Autobauer verwies darauf, dass der Rückruf schon im November veröffentlicht worden sei. Bei den betroffenen Fahrzeugen könnte die Kühlmittelpumpe „eine Undichtigkeit zwischen Kühlmittel- und Unterdruckkreislauf aufweisen“, erläuterte ein Sprecher das technische Problem. „Sollten elektrische Umschaltventile mit Kühlmittel beaufschlagt werden, kann unter anderem über Zeit in Einzelfällen aufgrund einer elektrochemischen Reaktion ein kontinuierliches Ansteigen der Bauteiltemperatur nicht vollständig ausgeschlossen werden.“