Heidelberg Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen wollen sauberere Luft

Heidelberg / DPA 31.01.2018

Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen wollen die Luftqualität an Neckar und Rhein deutlich verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, solle in den nächsten Monaten ein gemeinsames Konzept ausgearbeitet werden, teilten die Städte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Heidelberg mit.

Wegen der vielen Pendler in der Region könne man sich dieser Herausforderung nur gemeinsam stellen, sagte der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos). Der Masterplan der Städte ist Teil eines Sofortprogramms für saubere Luft, das von der Bundesregierung nach dem Diesel-Gipfel im November aufgelegt wurde.

Die Kommunen haben sich zum Beispiel das Ziel gesetzt, städtische Fahrzeuge wie Transporter oder Müllautos durch Elektrofahrzeuge auszutauschen. In Heidelberg soll vom Frühjahr 2019 an auch eine elektrische Buslinie die Altstadt erschließen. Die übrigen Busse im Stadtgebiet sollen demnach „zügig“ durch wasserstoffbetriebene Busse ausgetauscht werden.

Der Masterplan sieht auch die Digitalisierung des Stadtverkehrs in der Metropolregion Rhein-Neckar vor. Dazu sollen etwa Parkplätze mit Sensoren ausgestattet werden, um den Verkehr zur Parkplatzsuche zu verringern. In Ludwigshafen sollen solche Sensoren auch Umwelt- und Verkehrsdaten erfassen. Darauf basierend sollen die Ampeln und die Geschwindigkeit der Autos so gesteuert werden, dass der Verkehr möglichst staufrei und ohne Emissionen fließt.

„Das sind natürlich keine Maßnahmen, die in ganz kurzer Zeit zu realisieren sind“, sagte Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) am Mittwoch. Deshalb müsse sich an das Sofortprogramm des Bundes in Zukunft eine nachhaltigere Förderung anschließen.

Gemeinsame Mitteilung der Städte

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