Ein 41-Jähriger bedrohte am Donnestag, den 30.06.22, nach vorangegangenen Streitigkeiten mit dem Lokführer diesen mit einem Messer und stach und trat gegen den Zug. Gegen 15:20 Uhr soll es beim Halt des aus Würzburg kommenden Zuges am Bahnhof Osterburken (Neckar-Odenwald-Kreis) zu einer Streitigkeit zwischen einem Lokführer und einem 41-jährigen deutschen Staatsangehörigen gekommen sein.

Mit Messer gegen den Zug gestochen

Der Lokführer habe den 41-Jährigen von der Weiterfahrt des Zuges ausgeschlossen und daraufhin wurde dieser wohl zusehends aggressiver und zückte ein Messer, mit welchem er so gegen den Zug gestochen haben soll, dass es sich verbog. Kurze Zeit später wurde er bewusstlos und Passanten riefen einen Rettungswagen. Zeitgleich verständigte die Rettungsleitstelle die Polizei aufgrund der Bedrohung am Zug. Die eingetroffene Rettungswagenbesatzung konnte den 41-Jährigen wieder bei Bewusstsein und antreffen und fixieren.

Mit dem Rettungswagen in Spezialklinik

Aufgrund der psychischen Ausnahmesituation in der sich der 41-Jährige offenbar befand, wurde er mit dem Rettungswagen in eine Spezialklinik verbracht. Das Messer wurde durch die Einsatzkräfte vor Ort sichergestellt. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen den Beschuldigten wegen des Verdachts der Bedrohung.

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