Zwei Männer müssen sich von Mittwoch an erneut vor dem Hechinger Landgericht wegen eines geplanten Mordes verantworten. Die 20 Jahre und 23 Jahre alten Beschuldigten sollen nach dem Mord am Bruder des 20-Jährigen Rachepläne geschmiedet haben. Dafür hatte das Landgericht die beiden bereits im Jahr 2018 zu Haftstrafen verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob die Entscheidung aber auf.

Schüsse aus fahrendem Auto

Umut K., der Bruder des 20-Jährigen, war 2016 in Hechingen aus einem fahrenden Auto heraus erschossen worden. Den beiden Angeklagten wird vorgeworfen, Anschläge auf den inzwischen verurteilten Todesschützen und seine Familie geplant zu haben. Der 20-Jährige soll sich mit dem 23-Jährigen verabredet haben, Handgranaten und ein Gewehr zu besorgen. Die Pläne wurden allerdings nicht in die Tat umgesetzt.

Bei dem neuen Verfahren sind vier Verhandlungstage bis zum 8. Mai angesetzt. Laut Staatsanwaltschaft hatte der Bundesgerichtshof Fehler in der Sichtweise des Hechinger Gerichts im ursprünglichen Verfahren festgestellt. Die Neuauflage verhandelt eine andere Kammer.

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