Ulm / SWP

So eine Postsendung gibt es sicherlich nicht alle Tage: Stefan Rößle, Landrat des Landkreises Donau-Ries, fand vor einigen Tagen ein an ihn in seiner Funktion als Landrat adressiertes Päckchen im Briefkasten. Darin: 55.500 Euro in 10er, 20er und 50-Euro-Scheinen.

Polizei bestätigt Echtheit der Scheine

Wie zunächst der SWR berichtete, meldete Rößle den Fall der Polizei, die bestätigen konnte, dass es sich um echtes Geld handelt. Im Päckchen enthalten war auch eine Karte, auf der stand, wofür das Geld verwendet werden solle: „Spende. Für eine neue Schule in Afrika!“

Mit den 55.000 Euro wird nun eine Schule gebaut

CSU-Landrat Rößle bedankte sich über Facebook bei dem anonymen Spender. Inzwischen ist auch entschieden, was mit dem Geld passieren soll: In Liberia soll eine neue Schule gebaut werden, mit sechs Klassenzimmern, einem Brunnen sowie Sanitäranlagen.

Das westafrikanische Land, das an Sierra Leone, Guinea und die Elfenbeinküste grenzt, leidet nach wie vor unter den Folgen eines 14 Jahre andauernden Bürgerkrieges, der 2003 beendet wurde.

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